Nachdem die Bundesregierung bereits vor einiger Zeit einen Demografiebericht und eine Demografiestrategie vorgelegt hat, wird damit das Thema Demografie in Deutschland zum ersten Mal ressort- und ebenenübergreifend angegangen.

Gelingt damit aber schon die längst überfällige Demografievorsorge für die rasch alternde deutsche Gesellschaft? Kommt es zu der nötigen Verzahnung einzelner Politikbereiche durch eine demografische Querschnittspolitik? Wie kann eine ressortübergreifende und mehrebenenorientierte Demografiepolitik für Deutschland aussehen?

Diesen Fragen will die wissenschaftliche Round-Table-Konferenz des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie, Dortmund, nachgehen. Mit Impulsvorträgen und Erwiderungen namhafter Wissenschaftler und Vertreter der Legislative und Exekutive werden Themen vertieft behandelt, die nun auch im Zentrum der Politik stehen.

An der Diskussion beteiligen sich auch einige Autoren des von uns herausgegebenen Buches „Demografiepolitik – Herausforderungen und Handlungsfelder“ (Wiesbaden 2012). Ziel der Veranstaltung wie auch des Buches ist eine interdisziplinäre Verständigung über Notwendigkeit wie Grenzen einer auf demografische Nachhaltigkeit ausgerichteten Querschnittspolitik in einem kleinen Kreis von Fachleuten.

Programm
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Präsentationen

Demografie und Alternsforschung

Impuls: Prof. Dr. Norbert F. Schneider, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
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Erwiderung: Prof. Dr. Gerhard Naegele, Universität Dortmund
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Politische Ökonomie

Impuls: Prof. Dr. Tilman Mayer, Universität Bonn
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Erwiderung: Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Universität Bochum
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Politischer Ausblick

Dr. Jörg Bentmann, Bundesministerium des Innern, Berlin
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Franz Müntefering, Minister a.D., Mitglied des Deutschen Bundestages, Berlin
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Thesenpapier: Demografievorsorge als Querschnittspolitik

Prof. Dr. Gerhard Naegele, Universität Dortmund
Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Ansprechpartner

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

Interview, 30. August 2017

Michael Hüther auf Focus Online Mit diesen Reformen bekommen wir dauerhaft VollbeschäftigungArrow

Ob Rente, Steuern oder Gesundheit: In Deutschland gibt es großen Reformbedarf. Focus Online hat führende Ökonomen gefragt, welche Probleme die Bundesregierung nach der Wahl anpacken muss. IW-Direktor Michael Hüther benennt die drängendsten Probleme und gibt Handlungsempfehlungen. mehr