In den vergangenen Jahren haben die deutschen Metropolen ein starkes Bevölkerungswachstum erlebt. Insbesondere gutverdienende Haushalte zieht es aufgrund der dynamischen Wirtschaftsentwicklung in die Großstädte. Aufgrund der steigenden Mieten und Preise rückt die Bezahlbarkeit des Wohnens immer mehr in den Fokus der Diskussion. Das Ziel des Symposiums besteht darin, diese Entwicklungen zu diskutieren und mögliche Lösungsansätze für die Wohnungspolitik aufzuzeigen. Konkret stellen sich folgende Fragen:

  • Welche wohnungspolitischen Instrumente sind notwendig, um bezahlbares Wohnen zu gewährleisten?
  • Wie verändern sich die Städte aufgrund der dynamischen Entwicklung?
  • Wie ist Gentrifizierung zu bewerten und welche Schlussfolgerungen können für die Wohnungspolitik abgeleitet werden?

Programm

Symposium: Bezahlbares Wohnen und soziale Durchmischung – Herausforderungen für die Wohnungspolitik

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Präsentation

Ralph Henger: Wohngeld –Prioritäres Instrument der sozialen Wohnungspolitik?

Philipp Deschermeier: Die neue Dynamik des Wohnungsmarktes –Erfahrungen deutscher Großstädte

Andrej Holm: Gentrifizierung als gesellschaftliche Herausforderung

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Ansprechpartner

22. August 2017

Berit Schmiedendorf Alleine leben ist Standard Arrow

Alleine zu leben ist nicht bedauernswert, sondern in weiten teilen Europas ganz normal. In Deutschland werden rund vier von zehn Wohnungen von Singles genutzt. In einer ganzen Reihe von nordeuropäischen Ländern ist der Singlehaushalt mittlerweile der am häufigsten vertretene Haushaltstyp. mehr auf iwd.de

Three Risks for the German Residential Property Market
IW-Report, 21. August 2017

Michael Voigtländer Three Risks for the German Residential Property MarketArrow

With prices in the housing market surging since 2010, concerns about a possible speculative bubble are rising in Germany. In major cities such as Berlin, Hamburg and Munich, prices have gone up by more than 50 percent since 2010. This study shows, which parts of the residential property markets should be regarded with more caution. mehr

28. Juli 2017

Andreas Wodok Bald 2.000 Euro Miete?Arrow

Wohnen wird in Deutschland immer teurer, vor allem in den Städten. Wie es dazu kommen konnte, weiß Michael Voigtländer, der im Institut der deutschen Wirtschaft Köln seit mehr als zehn Jahren den Immobilienmarkt erforscht. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Luxusgut Wohnen“ macht er verständlich, wie der Wohnungsmarkt tickt, was gegen Wohnungsnot hilft – und welche Wege der Wohnungspolitik ganz sicher in die Irre führen. mehr auf iwd.de