Die Diskussion um die Zukunft der Hochschulen ist nicht erst seit der Bologna-Reform ein Dauerbrenner in Deutschland. Doch nicht nur die Umstellung auf die gestuften Abschlüsse ruft immer wieder Kritik hervor. Gehen die Reformen in die richtige Richtung, um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu sichern? Sind die deutschen Hochschulen auf die Herausforderungen der wissensbasierten Gesellschaft vorbereitet?

Es zeichnet sich ab, dass der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften, gerade im Bereich der MINT-Fächer, nur dann gedeckt werden kann, wenn die Hochschulen in der Lage sind, neue Studierende anzusprechen. Sind sie also offen für Neue(s), also etwa beruflich Qualifizierte, für Frauen in den Naturwissenschaften und für Migrantinnen und Migranten? Was müssen Hochschulen tun, um diese Gruppen zu gewinnen? Wie erreichen wir größere Durchlässigkeit? Wird sich die Aufgabenteilung zwischen Hochschulen und Berufs- und Weiterbildung neu justieren, zum Beispiel durch den neuen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Round-Table-Konferenz, die das Institut der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung konzipiert und durchgeführt hat. Teilnehmer waren grüne Politiker sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Präsentationen

Mehr Durchlässigkeit wagen – Berufsbildung, Hochschule, Weiterbildung
Prof. Dr. Andrä Wolter, Professor für Organisation und Verwaltung im Bildungswesen, Technische Universität Dresden
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Oliver T. Maassen, Bereichsvorstand Personal, UniCredit Bank AG, München
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Ada Pellert, Deutsche Universität für Weiterbildung
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Wie können Hochschulen neue Studierende gewinnen? – Das Beispiel der MINT-Fächer
Günther Hohlweg, Leiter, Professional Education, Siemens AG, München
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Dr. Carmen Leicht-Scholten, Leiterin, Stabsstelle Integration Team - Human Resources, Gender and Diversity Management, RWTH Aachen
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Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident, KIT Karlsruher Institut für Technologie
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Zur Internetseite der Heinrich-Böll-Stiftung: www.boell.de

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de

Hochschulen
Pressemitteilung, 21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Hochschulen: In der Lehre nur befriedigendArrow

Deutsche Hochschulen forschen auf Weltniveau und sind international stark vernetzt – doch in der Lehre hinken sie hinterher. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Studie. Bund und Länder müssen sich stärker vernetzen, um die Digitalisierung nicht zu verpassen. mehr

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr