Im zurückliegenden Jahrzehnt hat der deutsche Arbeitsmarkt einen grundlegenden Wandel erlebt und war erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Hartz-Reformen, Große Rezession, europäische Krise – konjunkturelle und strukturelle Faktoren bewirkten und bewirken seine ungewöhnliche Entwicklung. Worauf beruhen die markanten Trends beim Beschäftigungsaufbau und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit? Inwiefern gehen nachhaltige Effekte mit ihnen einher? Welche Ursachen und welche Herausforderungen stecken hinter dem scheinbaren Arbeitsmarktwunder? Diese Fragen sollen auf dem Institutskolloquium diskutiert werden. Veranstalter sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Programm
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Präsentationen

Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität Berlin: Gründe der deutschen Arbeitsmarktentwicklung

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Sabine Klinger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Innovationen bei Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktpolitik

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Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Wandel der Beschäftigungsformen

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Alexander Herzog-Stein, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Beitrag Korporatistische Strukturen und interne Flexibilität

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Ansprechpartner

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

31. Mai 2017

Michael Grömling 50 Jahre magisches ViereckArrow

Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de