Im zurückliegenden Jahrzehnt hat der deutsche Arbeitsmarkt einen grundlegenden Wandel erlebt und war erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Hartz-Reformen, Große Rezession, europäische Krise – konjunkturelle und strukturelle Faktoren bewirkten und bewirken seine ungewöhnliche Entwicklung. Worauf beruhen die markanten Trends beim Beschäftigungsaufbau und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit? Inwiefern gehen nachhaltige Effekte mit ihnen einher? Welche Ursachen und welche Herausforderungen stecken hinter dem scheinbaren Arbeitsmarktwunder? Diese Fragen sollen auf dem Institutskolloquium diskutiert werden. Veranstalter sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Programm
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Präsentationen

Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität Berlin: Gründe der deutschen Arbeitsmarktentwicklung

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Sabine Klinger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Innovationen bei Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktpolitik

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Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Wandel der Beschäftigungsformen

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Alexander Herzog-Stein, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Beitrag Korporatistische Strukturen und interne Flexibilität

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Ansprechpartner

Pro und Contra Agenda 2010
Gastbeitrag, 7. September 2017

Michael Hüther und Gustav Horn auf chemie-arbeitgeber.de Pro und Contra Agenda 2010Arrow

Die Parteien diskutieren über Sinn und Nutzen der Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder. Die Chemie-Arbeitgeber haben IW-Direktor Michael Hüther und Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, um ihre Meinung zur folgenden Frage gebeten: Hat die Agenda 2010 die deutsche Wirtschaft besser und wettbewerbsfähiger gemacht? mehr

31. August 2017

Holger Schäfer Die Erfolgsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt geht weiterArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt weiterhin keine Schwäche. Inzwischen geht es seit gut zehn Jahren fast ununterbrochen aufwärts: Die Zahl der Erwerbstätigen steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Besonders stark zugelegt hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. mehr auf iwd.de