Im zurückliegenden Jahrzehnt hat der deutsche Arbeitsmarkt einen grundlegenden Wandel erlebt und war erheblichen Herausforderungen ausgesetzt. Hartz-Reformen, Große Rezession, europäische Krise – konjunkturelle und strukturelle Faktoren bewirkten und bewirken seine ungewöhnliche Entwicklung. Worauf beruhen die markanten Trends beim Beschäftigungsaufbau und der Reduzierung der Arbeitslosigkeit? Inwiefern gehen nachhaltige Effekte mit ihnen einher? Welche Ursachen und welche Herausforderungen stecken hinter dem scheinbaren Arbeitsmarktwunder? Diese Fragen sollen auf dem Institutskolloquium diskutiert werden. Veranstalter sind das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Programm
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Präsentationen

Alexandra Spitz-Oener, Humboldt-Universität Berlin: Gründe der deutschen Arbeitsmarktentwicklung

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Sabine Klinger, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Innovationen bei Arbeitsmarktinstitutionen und Arbeitsmarktpolitik

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Holger Schäfer, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Wandel der Beschäftigungsformen

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Alexander Herzog-Stein, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung: Beitrag Korporatistische Strukturen und interne Flexibilität

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Ansprechpartner

13. April 2017

Frankreich Viel Arbeit für den WahlsiegerArrow

Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt küren – er oder sie steht in jedem Fall vor großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen sind weitere Reformen nötig. mehr auf iwd.de

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr