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Von links nach rechts: VCI-Geschäftsführer Jörg Rothermel, Böll-Chef Ralf Fücks, IW-Direktor Michael Hüther, Staatssekretär Rainer Baake und Christina Elberg, Geschäftsführerin von ewi Energy Research & Scenarios.

Den einen kann die Energiewende nicht schnell genug gehen, die anderen mahnen Kostenbewusstsein und Konflikte mit anderen wirtschaftlichen Zielen an. IW-Direktor Michael Hüther und Ralf Fücks, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung, haben dazu zu einem offenen Austausch geladen. Die Runde diskutierte, wie sich das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der Strommarkt weiterentwickeln lassen.

Die ebenso kontroverse wie konstruktive Debatte machte deutlich, dass die Dekarbonisierungsvision von Paris einige kritische Fragen aufwirft, darunter, welchen Effekt steigende Förderkosten auf industrielle Wettbewerbsfähigkeit haben oder wie die Energiewende in Wärme- und im Verkehrssektor gelingen kann. Wunsch und Wille der Beteiligten: Um eine konsensfähige, konkrete und nachhaltige Perspektive in der Energieversorgung muss weiter gerungen werden.

Die Gesprächsreihe soll dazu auch weiterhin ein Forum bieten.

Programm

Gespräche zur Zukunft der Wirtschaft: Die Energiewende

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Ansprechpartner

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

19. Juni 2017

Sandra Parthie / Thilo Schaefer Auf dem Weg in die EnergieunionArrow

Die EU-Kommission will den europäischen Energiebinnenmarkt voranbringen und hat deshalb ein neues Konzept für den Strommarkt vorgeschlagen. Dazu sollen unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus- und Staatseingriffe abgebaut werden. Um die Investitionen in weitere Netze und Erzeugungskapazitäten anzuregen, ist zudem ein neuer Zuschnitt der sogenannten Strompreiszonen in der Diskussion – ein Plan, der in Deutschland auf Widerspruch stößt. mehr auf iwd.de