Vor rund drei Jahren musste die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Eine schwere Finanz- und Wirtschaftskrise schloss sich an. Die Geldpolitik und die Finanzpolitik haben unter Einsatz umfangreicher Mittel der Krise getrotzt und Schlimmeres verhindert. Das freilich hat die Staatshaushalte vieler europäischer Länder wie auch der USA in eine nachhaltig gefährliche Schieflage gebracht. Zugleich hat die Krise Regulierungsdefizite im Finanzgewerbe offengelegt.

Was bedeutet dies für die künftige Entwicklung Europas und der Weltwirtschaft? Hat sich das globale Wirtschafts- und Währungsgefüge strukturell verändert – sind die USA auf dem absteigenden Ast und ist China der große Gewinner? Sind wir in der Neuordnung der Finanzmärkte auf dem richtigen Weg? Diesen Fragen widmeten sich die Berliner Gespräche.

Programm
IconDownload | PDF

Präsentationen

Staatsschuldenkrise in den USA: Gefahren für die Weltwirtschaft
Prof. Dr. Michael Hüther, IW-Direktor

Staatsschuldenkrise in Europa: Wege aus der Überschuldung
Dr. Rolf Kroker, Leiter des IW-Wissenschaftsbereichs Wirtschafts- und Sozialpolitik

Die zwei Gesichter des Staates: Spieler und Schiedsrichter auf den Finanzmärkten
PD Dr. Manfred Jäger-Ambrozewicz, Leiter der IW-Forschungsgruppe Markt und Staat

Präsentation
IconDownload | PDF

Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen
Gastbeitrag, 22. Mai 2017

Markus Demary auf wallstreet-online.de Finanzmarktexperten erwarten stabile Aktienkurse und steigende Zinsen Arrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr

IW-Report
IW-Report, 19. Mai 2017

Markus Demary IW Financial Expert Survey – 2. Quartal 2017Arrow

Das IW Köln hat im 2. Quartal 2017 den Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) übernommen. Dieses führte seit Anfang 2001 quartalsweise diese Umfrage unter Finanzmarktexperten mit dem Ziel durch, der Öffentlichkeit einen Überblick über die Prognosen der Banken und deren Prognosegüte zu geben. Der Prognosetest heißt nun IW Financial Expert Survey. mehr

Erster IW Financial Expert Survey
IW-Pressemitteilung, 19. Mai 2017

Markus Demary Finanzmarktprognose: Erster IW Financial Expert SurveyArrow

Die Experten von Banken und Versicherungen erwarten, dass die Zinsen im kommenden Quartal weiter steigen. Zugleich rechnen sie mit einem höheren Ölpreis und einem schwächeren Euro. Das geht aus dem ersten IW Financial Expert Survey des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Er führt den früheren Prognosetest des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fort. mehr