In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Leistungen aus den Rentenkassen finanziert – allen voran die Rente mit 63 für Arbeitnehmer mit 45 Versicherungsjahren und die Erhöhung der Mütterrente. Aktuell wird die Angst vor Altersarmut politisch geschürt und so drohen weitere teure, wenig zielgenaue und unsystematische Eingriffe. Die absehbare demografische Entwicklung verlangt aber nach Maßnahmen, die eine längere Lebensarbeitszeit, private und betriebliche Vorsorge sowie ein höheres Beschäftigungsniveau älterer Menschen umfassen müssen.

Welche Sorgen sind begründet, welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Was sagt die Empirie? Welche Schritte müssen gegangen werden? Wie gelingt es, mehr Menschen länger im Arbeitsleben zu halten?

Programm

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016: Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste Legislaturperiode

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Präsentationen

  • Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland
  • Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Kompetenzfeld Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung: Reformirrwege und notwendige Schritte in der Alterssicherung
  • Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Handlungsfelder in der Arbeitsmarkt und Bildungspolitik

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Ansprechpartner

18. Mai 2017

Wido Geis Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 11. Mai 2017

Susanna Kochskämper auf n.tv.de Der falsche Fokus bei der AltersarmutArrow

Wenn von Armut in Deutschland die Rede ist, geht es oft um Rentner. Dabei hat sich deren Lage in den vergangenen Jahrzehnten verbessert. Die wirklichen Problemgruppen sind ganz andere. Ein Gastbeitrag von Susanna Kochskämper, Wissenschaftlerin im Kompetenzfeld Soziale Sicherungssysteme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr