In den vergangenen Jahren wurden zusätzliche Leistungen aus den Rentenkassen finanziert – allen voran die Rente mit 63 für Arbeitnehmer mit 45 Versicherungsjahren und die Erhöhung der Mütterrente. Aktuell wird die Angst vor Altersarmut politisch geschürt und so drohen weitere teure, wenig zielgenaue und unsystematische Eingriffe. Die absehbare demografische Entwicklung verlangt aber nach Maßnahmen, die eine längere Lebensarbeitszeit, private und betriebliche Vorsorge sowie ein höheres Beschäftigungsniveau älterer Menschen umfassen müssen.

Welche Sorgen sind begründet, welche Herausforderungen sind zu bewältigen? Was sagt die Empirie? Welche Schritte müssen gegangen werden? Wie gelingt es, mehr Menschen länger im Arbeitsleben zu halten?

Programm

Berliner Gespräche Herbsttagung 2016: Reform der Alterssicherung im demografischen Wandel – Aufgaben für die nächste Legislaturperiode

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Präsentationen

  • Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Herausforderungen für die Alterssicherung in Deutschland
  • Dr. Jochen Pimpertz, Leiter Kompetenzfeld Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung: Reformirrwege und notwendige Schritte in der Alterssicherung
  • Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs: Handlungsfelder in der Arbeitsmarkt und Bildungspolitik

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Ansprechpartner

14. Juli 2017

Tobias Hentze Steuerloch mit AnsageArrow

Wenn ab Mitte der 2020er Jahre die Babyboomer in den Ruhestand gehen, schlägt sich das auch in sinkenden Einnahmen aus der Einkommenssteuer nieder. Weil gleichzeitig die staatlichen Ausgaben steigen, muss die Politik zügig handeln. mehr auf iwd.de