Der 18. Deutsche Bundestag hat sich konstituiert. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und der SPD soll Ende November stehen, die entsprechenden Arbeitsgruppen tagen in dichter Folge. Die dritte Große Koalition der bundesdeutschen Geschichte steht vor enormen Herausforderungen. In der neuen Legislatur geht es nicht nur um Europa, Staatsfinanzen und Energiewende, sondern auch um eine Neuordnung der föderalen Beziehungen, die Stärkung der Innovationskraft und eine Sicherung der Beschäftigungserfolge.


Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln möchte den Koalitionsvertrag zum Anlass nehmen, eine erste ökonomische Bewertung des Arbeitsprogramms der neuen Koalition vorzunehmen. Dazu werden dessen steuer-, sozial-, arbeitsmarkt- und bildungspolitische Vereinbarungen einer kritischen Bewertung unterzogen.

Präsentation

Michael Hüther / Hans-Peter Klös / Rolf Kroker: Groß gleich gut? Eine erste Analyse des schwarz-roten Koalitionsvertrages

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Gastbeitrag, 11. Mai 2017

Susanna Kochskämper auf n.tv.de Der falsche Fokus bei der AltersarmutArrow

Wenn von Armut in Deutschland die Rede ist, geht es oft um Rentner. Dabei hat sich deren Lage in den vergangenen Jahrzehnten verbessert. Die wirklichen Problemgruppen sind ganz andere. Ein Gastbeitrag von Susanna Kochskämper, Wissenschaftlerin im Kompetenzfeld Soziale Sicherungssysteme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

IW-Analyse, 8. Mai 2017

Susanna Kochskämper / Jochen Pimpertz Die gesetzliche Alterssicherung auf dem PrüfstandArrow

Mit den Rentenreformen Anfang des letzten Jahrzehnts hat der Gesetzgeber der absehbaren Bevölkerungsalterung Rechnung getragen und einen Paradigmenwechsel vollzogen – weg von der Vorstellung einer den Lebensstandard sichernden gesetzlichen Versorgung, hin zu einer Kombination von gesetzlicher Rente und ergänzender Privatvorsorge. Dieser Weg steht nun infrage. mehr

27. April 2017

Alterssicherung Rentenpolitik: Die Jungen sind die DummenArrow

Mit der Mütterrente und der abschlagfreien Rente mit 63 hat die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD nach der Wahl von 2013 Geschenke verteilt. Neue Berechnungen des IW Köln zeigen jetzt: Die beiden Neuregelungen kommen die Jungen teurer zu stehen als seitens der Regierung veranschlagt. Würde die Mütterrente noch einmal ausgeweitet, wie es die CSU erwägt, wären die Zusatzkosten immens. mehr auf iwd.de