Im Mai ist Europawahl. Wegen der tiefen wirtschafts- und finanzpolitischen Krise einiger europäischer Länder dürfte der Abstimmung in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden als dies bei vergangenen Wahlen zum Europäischen Parlament der Fall war. Manche Beobachter erwarten sogar ein Plebiszit über den künftigen Kurs der europäischen Wirtschaftspolitik. Denn eine Lehre aus den vergangenen Jahren lautet, dass es nicht allein um die ökonomische Wohlfahrt einzelner Staaten geht, sondern dass das Modell Europa insgesamt auf dem Prüfstand steht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln nimmt die bevorstehende Europawahl zum Anlass, die Herausforderungen für die Europäische Union, die Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und die Ansatzpunkte für eine Reformagenda in Europa zu skizzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Überlegungen der Brüsseler Kommission zur Revitalisierung industrieller Wertschöpfung. Sie bietet große Chancen, stellt Europa wegen der regionalen Ungleichgewichte aber auch vor Herausforderungen.

Präsentation

Altes Europa? Reindustrialisierung für Beschäftigung und Wachstum

  • Hans-Peter Klös: Herausforderungen für Europa
  • Rolf Kroker: Industrielle Wettbewerbsfähigkeit als Antwort
  • Michael Hüther: Weichenstellungen für die europäische Wirtschaftspolitik

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Veranstaltung
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

IW-Report
IW-Report, 18. September 2017

Daniel Bendel / Markus Demary / Michael Voigtländer How do higher interest rates impact companies’ financial situation?Arrow

Companies’ access to finance has an important impact on their profitability and growth prospects. Without external financing, most firms are not able to invest, which is a prerequisite for economic growth. Unlike in the US, which has a capital market-based financial system, banks are the dominant lenders for firms in the Eurozone. mehr

14. September 2017

Interview mit Markus J. Beyrer „Die Freiheiten in der EU fallen nicht von den Bäumen“Arrow

Die künftige Bundesregierung muss die Fahne des Freihandels hochhalten und sollte den vorhandenen finanziellen Spielraum für mehr Investitionen nutzen, sagt Markus J. Beyrer im iwd-Interview. Der Österreicher ist Generaldirektor der europäischen Vereinigung der Industrie- und Arbeitgeberverbände BusinessEurope, zu dessen Mitgliedern die deutschen Organisationen BDA und BDI gehören. mehr auf iwd.de