Im Mai ist Europawahl. Wegen der tiefen wirtschafts- und finanzpolitischen Krise einiger europäischer Länder dürfte der Abstimmung in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden als dies bei vergangenen Wahlen zum Europäischen Parlament der Fall war. Manche Beobachter erwarten sogar ein Plebiszit über den künftigen Kurs der europäischen Wirtschaftspolitik. Denn eine Lehre aus den vergangenen Jahren lautet, dass es nicht allein um die ökonomische Wohlfahrt einzelner Staaten geht, sondern dass das Modell Europa insgesamt auf dem Prüfstand steht.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln nimmt die bevorstehende Europawahl zum Anlass, die Herausforderungen für die Europäische Union, die Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und die Ansatzpunkte für eine Reformagenda in Europa zu skizzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Überlegungen der Brüsseler Kommission zur Revitalisierung industrieller Wertschöpfung. Sie bietet große Chancen, stellt Europa wegen der regionalen Ungleichgewichte aber auch vor Herausforderungen.

Präsentation

Altes Europa? Reindustrialisierung für Beschäftigung und Wachstum

  • Hans-Peter Klös: Herausforderungen für Europa
  • Rolf Kroker: Industrielle Wettbewerbsfähigkeit als Antwort
  • Michael Hüther: Weichenstellungen für die europäische Wirtschaftspolitik

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23. Oktober 2017

Henry Goecke Digitalisierung hat noch viel PotenzialArrow

Einer aktuellen Studie zufolge kommt Deutschland derzeit auf eine digitale Wirtschaftsleistung von 332 Milliarden Euro – allerdings ist erst ein Fünftel der Unternehmen wirklich in der digitalen Welt angekommen. mehr auf iwd.de

The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr