Trotz milliardenschwerer Rettungsschirme und Hilfspakete für die Krisenländer ist es bisher nicht gelungen, die Finanzmärkte von der Zukunftsfähigkeit der Euro-Zone zu überzeugen. Vor allem den südlichen Peripheriestaaten wird eine Wende zum Besseren nicht mehr zugetraut. Ohne eine politische Union und eine weitere Vergemeinschaftung der Risiken stünde die EU in ihrer jetzigen Gestalt vor dem Aus, sagen viele Experten. Doch steht es wirklich so schlecht um diese Länder oder wird zu schwarz gemalt? Welche Fortschritte gibt es bereits, was bleibt zu tun? Und: Ist die politische Union wirklich unabdingbarer Baustein für eine gute Zukunft Europas? Um diese Fragen dreht sich die Herbsttagung der Berliner Gespräche.

Programm
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Präsentation

Europa vor dem Aus – oder sind die Krisenländer besser als ihr Ruf? Wie die EU auch ohne politische Union Bestand haben kann
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Ansprechpartner

In der Falle der niedrigen Zinsen
Gastbeitrag, 27. April 2017

Hubertus Bardt auf n-tv.de In der Falle der niedrigen ZinsenArrow

Die Europäische Zentralbank berät wieder über die Leitzinsen. Sie werden wohl auf ihrem Rekordtief bleiben. Durch diese Politik gerät das zentrale Problem im Euroraum in Vergessenheit: die extrem hohen Staatsschulden. Ein Gastkommentar auf n-tv.de von Hubertus Bardt, Geschäftsführer im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Haushalt NRW: Neue Schulden in Sicht
IW-Kurzbericht, 19. April 2017

Tobias Hentze Haushalt NRW: Neue Schulden in SichtArrow

Nordrhein-Westfalen (NRW) erzielte 2016 dank mehrerer Sondereffekte nach mehr als 40 Jahren wieder einen Haushaltsüberschuss. Schon im laufenden Jahr plant die Landesregierung allerdings wieder mit einem Defizit. Dabei wachsen die Landeseinnahmen stärker als die Wirtschaft. Im Wahlkampf machen die Parteien dennoch vor allem neue Ausgabenversprechen. mehr

Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfern
Gastbeitrag, 19. April 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfernArrow

Sosehr der Verlust der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schmerzt, ein Untergang der europäischen Idee ist mit dem Brexit ebenso wenig verbunden wie ein ökonomisches oder gar politisches Desaster für Deutschland. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr