Trotz milliardenschwerer Rettungsschirme und Hilfspakete für die Krisenländer ist es bisher nicht gelungen, die Finanzmärkte von der Zukunftsfähigkeit der Euro-Zone zu überzeugen. Vor allem den südlichen Peripheriestaaten wird eine Wende zum Besseren nicht mehr zugetraut. Ohne eine politische Union und eine weitere Vergemeinschaftung der Risiken stünde die EU in ihrer jetzigen Gestalt vor dem Aus, sagen viele Experten. Doch steht es wirklich so schlecht um diese Länder oder wird zu schwarz gemalt? Welche Fortschritte gibt es bereits, was bleibt zu tun? Und: Ist die politische Union wirklich unabdingbarer Baustein für eine gute Zukunft Europas? Um diese Fragen dreht sich die Herbsttagung der Berliner Gespräche.

Programm
IconDownload | PDF

Präsentation

Europa vor dem Aus – oder sind die Krisenländer besser als ihr Ruf? Wie die EU auch ohne politische Union Bestand haben kann
IconDownload | PDF

Ansprechpartner

20. November 2017

Interview mit Michael Sket „Wir können uns in der Eurozone noch nicht zurücklehnen“Arrow

Als es galt, die europäischen Krisenstaaten vor der Pleite und die Währungsunion vor dem Zerfall zu bewahren, stabilisierte Michael Sket, inzwischen Wirtschaftsanalyst für Italien, Malta und Polen bei der EU-Kommission, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Staatenverbund mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Im iwd-Interview spricht Sket über Griechenland, das Verhältnis der Deutschen zu den Italienern und die Rolle des Internationalen Währungsfonds. mehr auf iwd.de

17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”
Interview, 13. November 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”Arrow

Mit dem bisherigen Gesprächstempo werde es eng für einen kontrollierten Brexit, sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Die Briten hätten mit ihrer bisherigen „Strategielosigkeit” die Chance vertan, die Trennung konstruktiv zu gestalten. mehr