Der deutsche Arbeitsmarkt ist erstaunlich gut durch die Krise gekommen. Deutschland ist das einzige Industrieland, in dem die Arbeitslosigkeit während der Krise nicht gestiegen ist. Beobachter aus dem Ausland sprechen von einem "deutschen Arbeitsmarktwunder". In der nationalen Diskussion freilich herrscht der Eindruck vor, dieses Arbeitsmarktwunder gründe allein auf dem Verlust "guter Arbeit" und gehe mit einer zunehmenden Schieflage in der Verteilung einher. Was daran Mythen und was Fakten sind – diese Frage stand im Mittelpunkt derBerliner Gespräche.

Präsentation

Dr. Rolf Kroker, Prof. Dr. Michael Hüther, Dr. Hans-Peter Klös: Das deutsche Arbeitsmarktwunder – Mythen und Fakten
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Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen
IW-Kurzbericht, 7. September 2017

Oliver Stettes Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen Arrow

Ein spürbarer Wachstumsimpuls der Digitalisierung auf die Verbreitung flexibler Beschäftigungsformen ist nicht zu erwarten. Arbeiten in einem Umfeld 4.0 ist sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union insgesamt unabhängig davon, ob der eigene Arbeitsvertrag befristet ist oder mit einem Zeitarbeitsunternehmen geschlossen wurde. mehr

Pro und Contra Agenda 2010
Gastbeitrag, 7. September 2017

Michael Hüther und Gustav Horn auf chemie-arbeitgeber.de Pro und Contra Agenda 2010Arrow

Die Parteien diskutieren über Sinn und Nutzen der Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder. Die Chemie-Arbeitgeber haben IW-Direktor Michael Hüther und Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, um ihre Meinung zur folgenden Frage gebeten: Hat die Agenda 2010 die deutsche Wirtschaft besser und wettbewerbsfähiger gemacht? mehr