Deutschland altert und schrumpft. Im Vergleich der großen Industrienationen sind die Geburtenraten nur noch in Japan niedriger als in Deutschland. Die Folgen der Überalterung werden zwar allmählich sichtbar, die ganze Wucht der demografischen Entwicklung wird jedoch noch immer unterschätzt. Insbesondere für die Versorgung des rohstoffarmen Landes mit Nachwuchskräften stellt dies eine Herausforderung dar. Je nach Branche, Region und Qualifikation werden die Unternehmen davon in unterschiedlicher Weise betroffen sein. Aber auch makroökonomisch droht eine demografisch bedingte Wachstumsschwäche.

Die bisherigen Antworten der Politik fallen eher pointillistisch aus. Eine übergreifende Strategie ist noch nicht erkennbar. Eine nationale Demografiepolitik tut not. Wie sie aussehen und was sie leisten könnte – diese Fragen standen im Mittelpunkt derFrühjahrstagung der Berliner Gespräche.

Programm
IconDownload | PDF

Präsentation

Dr. Rolf Kroker, Dr. Hans-Peter Klös, Prof. Dr. Michael Hüther: Altes Deutschland – Orientierungen für eine nationale Demografiepolitik
IconDownload | PDF

IW policy paper, 3. November 2017

Wido Geis Labour market potentials of the freedom of movement for workersArrow

The freedom of movement for workers is one of the core principles of the European Union and most Europeans have positive attitude towards it. 75 percent regard it as a good and only 9 percent as a bad thing. Nevertheless, the number of persons moving from one EU member country to another is still small. mehr

Regionale Potenziale nutzen
Pressemitteilung, 2. November 2017

Hanno Kempermann / Agnes Millack Regionale Potenziale nutzenArrow

Die deutschen Großstädte boomen, die ländlichen Gegenden veröden. Zwar haben viele Regionen Entwicklungspotenzial, aber sie nutzen ihre Chancen bislang zu wenig, zeigt der Regionale Chancen Monitor (RCM) der IW Consult, einem Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr