Dietmar Bartsch und Wolfgang Clement Image
Dietmar Bartsch und Wolfgang Clement Quelle: IW Köln

Am 14. März 2003 verkündete Bundeskanzler Gerhard Schröder in einer Regierungserklärung die „Agenda 2010“ – das größte arbeitsmarkt- und sozialpolitische Reformpaket seit der Wiedervereinigung. In der Folge veränderte sich nicht nur das Sozialsystem, sondern es entstand sogar eine neue Partei. Die Debatte um die unter dem Motto „Fördern und Fordern“ stehenden Reformen der rot-grünen Bundesregierung hält bis heute an. Zehn Jahre danach wollen wir herausfinden, ob die Agenda 2010 erfolgreich war und sie aus wissenschaftlicher Perspektive wie aus Sicht der Politik kontrovers beleuchten.

Pressemitteilung

Agenda 2010: Mehr Gerechtigkeit durch eine mutige Reform
IconDownload | PDF

IW policy paper

Henry Goecke / Jochen Pimpertz / Holger Schäfer / Christoph Schröder: Zehn Jahre Agenda 2010 – Eine empirische Bestandsaufnahme ihrer Wirkungen
IconDownload | PDF

Präsentation

Michael Hüther: 10 Jahre Agenda 2010 – Fluch oder Segen?
IconDownload | PDF

Fotos

Ansprechpartner

Pro und Contra Agenda 2010
Gastbeitrag, 7. September 2017

Michael Hüther und Gustav Horn auf chemie-arbeitgeber.de Pro und Contra Agenda 2010Arrow

Die Parteien diskutieren über Sinn und Nutzen der Arbeitsmarktreformen unter Gerhard Schröder. Die Chemie-Arbeitgeber haben IW-Direktor Michael Hüther und Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, um ihre Meinung zur folgenden Frage gebeten: Hat die Agenda 2010 die deutsche Wirtschaft besser und wettbewerbsfähiger gemacht? mehr

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr