Das Projekt STÄRKE lädt zu seiner Auftaktveranstaltung ins Institut der deutschen Wirtschaft Köln ein. Zielgruppe sind vor allem Geschäftsführer und Personalleiter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die sich den immer komplexer werdenden Anforderungen des Marktes stellen und den ständigen Wandel von Rahmenbedingungen meistern wollen. Wie dies gelingt und die Beschäftigten gesund und leistungsfähig bleiben, wird in den drei Jahren Projektlaufzeit zentrales Thema sein. Auch die interessierte Öffentlichkeit ist zur Auftaktveranstaltung herzlich eingeladen.

Im Projekt STÄRKE entwickelt seit Januar 2016 ein Verbund aus vier wissenschaftlichen Instituten und fünf Pilotunternehmen ein Gesamtkonzept zur individuellen und organisationalen Resilienz in Unternehmen. Das Projekt verbindet – unter der Konsortialführung des Instituts für Arbeitswissenschaft an der TU Darmstadt – arbeitswissenschaftliche, psychologische und betriebswirtschaftliche Ansätze basierend auf etablierten Instrumenten zur Beurteilung der Arbeitssysteme, Geschäftsprozesse sowie dem EFQM-Modell. Dieses Qualitätsmanagement-System wird um die Aspekte der individuellen und organisationalen Resilienz erweitert und an die Situation von KMU angepasst. Die Erfahrungen aus Erprobung und Verbesserung in den Betrieben werden am Projektende in Form einer praxisnahen Handlungshilfe, dem „Resilienzkompass“, sowie weiteren Materialien für Unternehmen aller Branchen aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen seines Programms „Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ das Projekt STÄRKE in dem Bereich „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“, um die Innovationsfähigkeit vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung durch die Verknüpfung von Arbeitsgestaltung mit Kompetenz-, Personal- und Organisationsentwicklung zu stärken.

Datum
Dienstag, der 2. Februar 2016

Zeit
14 bis 17.30 Uhr

Ort
Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50668 Köln

Programm

Kick-off des Projekts STÄRKE

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Freiräume ausloten für mehr Arbeitszeitflexibilität
IW-Kurzbericht, 14. November 2017

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Freiräume ausloten für mehr ArbeitszeitflexibilitätArrow

Arbeitszeitflexibilität ist ein wichtiges Merkmal attraktiver Arbeitgeber – besonders für die junge Generation, für die Arbeit und Freizeit nicht zwangsläufig räumlich und zeitlich strikt getrennte Lebensbereiche sind. Doch die Spielräume für Arbeitgeber sind begrenzt. mehr

IW-Trends, 9. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Was sind die Gründe für die rückläufigen Börsengänge?Arrow

Die Anzahl an börsennotierten Unternehmen in Deutschland und weiteren Industrieländern wie dem Vereinigten Königreich und den USA nimmt seit mehreren Jahren ab. Es gibt deutlich mehr Börsenabgänge als Börsengänge. mehr

Zugang zur Börse erleichtern
Pressemitteilung, 9. November 2017

Markus Demary / Klaus-Heiner Röhl Zugang zur Börse erleichternArrow

Die Zahl der börsennotierten Unternehmen in Deutschland ist seit 1991 um fast 38 Prozent gesunken. Die Ursachen analysiert eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Politik könnte diesen Trend umkehren – auch durch Anreize für Investoren, sich wieder stärker in Aktien zu engagieren. mehr