Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt den Europäischen Wirtschaftsraum auf eine harte Probe. Ein Staatsbankrott ist nicht mehr ausgeschlossen. Ist der Euro in Gefahr? Wie soll die EU reagieren? Ist ein Europäischer Währungsfonds ein Ausweg? Mit der Erklärung von Bologna 1999 wurde ein einheitlicher europäischer Hochschulraum vereinbart. Hat die Bologna-Reform die Hochschulen wettbewerbsfähiger und die Studenten leistungsfähiger gemacht? Woher kommen die Fachkräfte? Die EU wollte bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt werden. Der Traum ist nicht in Erfüllung gegangen. Wie soll es weitergehen? Ist die Europa-2020-Strategie eine Lösung? Was also ist die Zukunft Europas, und was bedeutet das für Deutschland? Dieseund andere Fragenstandenim Mittelpunktder Berliner Gespräche.

Präsentation

Maastricht: Währungsunion, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Staatsbankrott?
Prof. Dr. Michael Hüther Direktor, IW-Direktor

Bologna: Ein einheitlicher Bildungsraum für Europas Nachwuchs?
Dr. Hans-Peter Klös Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik

Lissabon: Mehr Wettbewerbsfähigkeit per EU-Verordnung?
Dr. Rolf Kroker Leiter des Wissenschaftsbereichs Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik

Gemeinsame Präsentation
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IW-Kurzbericht, 28. März 2017

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Am Sonntag wählt Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, ein neues Parlament. Galina Kolev, IW-Expertin im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur, wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geboren. Mit dem iwd sprach Sie über die Probleme und Chancen ihres Heimatlands. mehr auf iwd.de