Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt den Europäischen Wirtschaftsraum auf eine harte Probe. Ein Staatsbankrott ist nicht mehr ausgeschlossen. Ist der Euro in Gefahr? Wie soll die EU reagieren? Ist ein Europäischer Währungsfonds ein Ausweg? Mit der Erklärung von Bologna 1999 wurde ein einheitlicher europäischer Hochschulraum vereinbart. Hat die Bologna-Reform die Hochschulen wettbewerbsfähiger und die Studenten leistungsfähiger gemacht? Woher kommen die Fachkräfte? Die EU wollte bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt werden. Der Traum ist nicht in Erfüllung gegangen. Wie soll es weitergehen? Ist die Europa-2020-Strategie eine Lösung? Was also ist die Zukunft Europas, und was bedeutet das für Deutschland? Dieseund andere Fragenstandenim Mittelpunktder Berliner Gespräche.

Präsentation

Maastricht: Währungsunion, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Staatsbankrott?
Prof. Dr. Michael Hüther Direktor, IW-Direktor

Bologna: Ein einheitlicher Bildungsraum für Europas Nachwuchs?
Dr. Hans-Peter Klös Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik

Lissabon: Mehr Wettbewerbsfähigkeit per EU-Verordnung?
Dr. Rolf Kroker Leiter des Wissenschaftsbereichs Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik

Gemeinsame Präsentation
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Adriana Neligan Das Plastik-ProblemArrow

Um der Berge an Plastikmüll Herr zu werden, will die EU im Dezember eine Kunststoffstrategie veröffentlichen. Viel zu tun gibt es allemal. mehr auf iwd.de

21. November 2017

Sandra Parthie Binnenmarkt: Vier Freiheiten und viele FragezeichenArrow

Seit 25 Jahren gibt es den Europäischen Binnenmarkt mit seinen „vier Freiheiten“ – dem freien Warenverkehr, der Personenfreizügigkeit, der Dienstleistungsfreiheit und dem freien Kapital- und Zahlungsverkehr. Mit 500 Millionen Einwohnern ist der EU-Binnenmarkt der größte gemeinsame Markt der Welt. mehr auf iwd.de

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Interview mit Michael Sket „Wir können uns in der Eurozone noch nicht zurücklehnen“Arrow

Als es galt, die europäischen Krisenstaaten vor der Pleite und die Währungsunion vor dem Zerfall zu bewahren, stabilisierte Michael Sket, inzwischen Wirtschaftsanalyst für Italien, Malta und Polen bei der EU-Kommission, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Staatenverbund mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Im iwd-Interview spricht Sket über Griechenland, das Verhältnis der Deutschen zu den Italienern und die Rolle des Internationalen Währungsfonds. mehr auf iwd.de