Die berufliche Bildung erfreut sich derzeit in Europa als Erfolgsmodell zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Fachkräftesicherung größter Wertschätzung. Zugleich hat sich in Deutschland die Zahl der Studienanfänger in den vergangenen 15 Jahren annähernd verdoppelt. Der Trend zur Akademisierung und dessen Rückwirkungen auf die Attraktivität der beruflichen Bildung rückt daher immer mehr in den Fokus.

Welche Qualifikationen benötigt der Arbeitsmarkt? Welche noch vorhandenen Potenziale können nutzbar gemacht werden? Wie können Unternehmen sich hier aufstellen? Diese Fragen wollen wir – auch im Lichte der sich abzeichnenden politischen Rahmensetzung durch die Große Koalition – gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Sehr herzlich laden wir Sie zum runderneuerten 59. Bildungspolitischen Treffen in das IW nach Köln ein.

Programm
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Präsentationen

Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Zeiten der großen Koalition

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Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter Kompetenzfeld Humankapital und Innovation im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Fachkräftebedarf und Attraktivität von Berufsbildung und Studium

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Dr. Oliver Stettes, Leiter Kompetenzfeld Arbeitsmarkt- und Personalökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Benchmarking „Demografiefeste Personalarbeit“ – Lebensphasenorientierte Personalentwicklung und Qualifizierung

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Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Bildung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: An- und Ungelernte als Fachkräftereservoir – Potenziale von Teilqualifikationen und Nachqualifizierung

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Ansprechpartner

Themen

IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr