Die berufliche Bildung erfreut sich derzeit in Europa als Erfolgsmodell zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Fachkräftesicherung größter Wertschätzung. Zugleich hat sich in Deutschland die Zahl der Studienanfänger in den vergangenen 15 Jahren annähernd verdoppelt. Der Trend zur Akademisierung und dessen Rückwirkungen auf die Attraktivität der beruflichen Bildung rückt daher immer mehr in den Fokus.

Welche Qualifikationen benötigt der Arbeitsmarkt? Welche noch vorhandenen Potenziale können nutzbar gemacht werden? Wie können Unternehmen sich hier aufstellen? Diese Fragen wollen wir – auch im Lichte der sich abzeichnenden politischen Rahmensetzung durch die Große Koalition – gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Sehr herzlich laden wir Sie zum runderneuerten 59. Bildungspolitischen Treffen in das IW nach Köln ein.

Programm
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Präsentationen

Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer und Leiter des Wissenschaftsbereichs Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Zeiten der großen Koalition

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Prof. Dr. Axel Plünnecke, Leiter Kompetenzfeld Humankapital und Innovation im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Fachkräftebedarf und Attraktivität von Berufsbildung und Studium

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Dr. Oliver Stettes, Leiter Kompetenzfeld Arbeitsmarkt- und Personalökonomik im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Benchmarking „Demografiefeste Personalarbeit“ – Lebensphasenorientierte Personalentwicklung und Qualifizierung

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Dirk Werner, Leiter Kompetenzfeld Berufliche Bildung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln: An- und Ungelernte als Fachkräftereservoir – Potenziale von Teilqualifikationen und Nachqualifizierung

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Ansprechpartner

IW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Fachkräfteengpass Mangel ist die RegelArrow

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen. Dabei gibt es aber große regionale Unterschiede, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssen flexibler werden. mehr

Gutachten, 20. April 2017

Alexander Burstedde / Paula Risius Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Die vorliegende Studie gibt eine Übersicht über die regionale Verteilung von Fachkräfteengpässen in Deutschland. Sie analysiert die Fachkräftesituation in 1.296 Berufen und berücksichtigt dabei die Besonderheiten in 156 Regionen. Ein Kernergebnis ist, dass inzwischen die Hälfte aller Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben wird. mehr

20. April 2017

Fachkräftemangel Fachkräftemangel: Starkes regionales GefälleArrow

Die Fachkräfteengpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt nehmen zu, sie sind aber nicht flächendeckend. Tatsächlich entscheiden die Region, die gewünschte Fachrichtung und das Qualifikationsniveau darüber, ob ein Unternehmen Schwierigkeiten hat, passende Bewerber für offene Stellen zu finden. mehr auf iwd.de