Die duale Berufsausbildung hat die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gut verkraftet. Inzwischen starten hierzulande wieder zwei von drei Schulabgängern im dualen System. Angesichts der demografischen Entwicklung wird es jedoch schwieriger, diese Position bei der Qualifizierung von Fachkräftenachwuchs zu behaupten. Dabei gewinnen für die Attraktivität von Bildungswegen die späteren beruflichen Perspektiven an Relevanz. Hierfür ist neben der Durchlässigkeit im Bildungssystem auch die Integrationskraft der Berufsausbildung von Bedeutung. In diesem Zusammenhangwurdenin zwei Workshops folgende Themen vertieft behandelt:

  • Welchen Beitrag kann die Berufsvorbereitung in Unternehmen dazu leisten, Talente mit verstecktem Potenzial in eine Ausbildung zu bringen und an das Unternehmen zu binden?
  • Wie können leistungsstarke Talente auch künftig für eine betriebliche Ausbildung gewonnen und perspektivisch gefördert und höherqualifiziert werden?

Programm
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Teil I: Berufsbildungs-Forschung

Berufliche Bildung im Zeichen der Potenzialorientierung
Dr. Hans-Peter Klös, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Kompetenzmessung in der beruflichen Bildung – Wege zur Potenzialorientierung und Anerkennung?
Prof. Dr. Susan Seeber, Professorin für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung, Universität Göttingen
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Berufliche Gymnasien – Königsweg zu mehr Durchlässigkeit?
Prof. Dr. Ulrich Trautwein, Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen
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Teil II: Berufsbildungs-Praxis

Workshop A: Berufsvorbereitung in Unternehmen – Anforderungen an Programme, Teilnehmer und Partner
Ulrich Eberle, Teamleiter Förderung und Qualifizierung, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
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Jörg Milla, Ausbildungsleiter, STILL GmbH, Hamburg
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Waldthausener Thesen 2011 (Workshop A)
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Workshop B: Berufliche und akademische Weiterbildung von Fachkräften – neue Wege der Anerkennung und Höherqualifizierung?
Dr. Wolfgang Müskens, Modellvorhaben Offene Hochschule, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
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Dr. Thomas Koppe, Leiter Ausbildung, Merck KGaA, Darmstadt
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Waldthausener Thesen 2011 (Workshop B)
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OECD-Studie „Lernen für die Arbeitswelt“ – Stärken, Herausforderungen und Empfehlungen für die Berufsbildung in Deutschland
Kathrin Höckel, Analyst, Indicators and Analysis Division, OECD, Paris
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„Fit für‘s Leben in der Wissensgesellschaft“ – Empfehlungen der Enquete-Kommission Baden-Württemberg
Susanne Thimet, Grundsatzfragen und Qualitätsmanagement beruflicher Schulen, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Stuttgart
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Teil III: Berufsbildungs-Politik „Berufsbildung in Deutschland – fit für Demografie und Fachkräftesicherung?“

Positionierung im Dialog von Unternehmen und Berufsschule
Petra Krüger, Leiterin Ausbildung, Strategie & Qualität, Deutsche Telekom, Bonn
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Mathias Flötotto, Schulleiter, Berufskolleg Werther Brücke, Wuppertal
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Der Beitrag der Berufsbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs und aktuelle Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Ingrid Schleimer, Gruppenleiterin Beschäftigungsfähigkeit und berufliche Bildung, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, Düsseldorf
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23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden Frauen, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

20. März 2017

Integration So fassen Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt FußArrow

Die Wirtschaft spielt bei der Integration von Flüchtlingen eine wichtige Rolle: Viele Unternehmen bieten den Zuwanderern Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Der Staat könnte das Engagement der Firmen durch passende Unterstützungsmaßnahmen und eine bessere Informationspolitik noch stärken. mehr auf iwd.de

Inklusion
IW-Pressemitteilung, 16. März 2017

Inklusion Potenzial entfaltenArrow

Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr