Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden zum 14. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main ein. Wie bewährt, beschäftigen sie sich mit einem Thema, das gleichermaßen für den Finanzmarkt und die Volkswirtschaft als Ganzes von weitreichender Bedeutung ist. Ist die Krise im Euroraum schon überwunden oder stehen uns neue Rückschläge bevor? Hat sich die Konjunktur weitestgehend stabilisiert? Gehen die Reformbemühungen in den Krisenländern weit genug oder reichen sie nicht aus? Bietet die Bankenunion bereits einen stabilen Ordnungsrahmen gegen zukünftige Bankenkrisen oder bestehen noch größere Schwachstellen in der Regulierungs- und Aufsichtsarchitektur? Wird der Stabilitäts- und Wachstumspakt eingehalten oder werden Staatsschuldenkrisen zur Regel? Ist mehr fiskalische Integration im Euroraum nötig, um den Euro auf Dauer halten zu können? Kurzum, welche Zukunft hat der Euroraum? Nach drei einführenden Impulsvorträgen soll in einem Kreis von rund 60 Teilnehmern intensiv diskutiert werden. Die Börsen-Zeitung wird wieder über die Veranstaltung berichten.

Programm

14. Finanzmarkt Round-Table: Ende der Eurokrise? Was nun, Europa?

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Börsen-Zeitung

Börsen-Zeitung: "Koordinierte Politikinitiative nötig" – Warum ein Reformdeal mit Paris nicht klappen kann

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Ansprechpartner

Michael Hüther im Deutschlandfunk
Interview, 29. März 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk „Die Briten sind in dieser Situation schlechter gestellt”Arrow

Nach dem Brexit-Beschluss Großbritanniens müsse es jetzt darum gehen, die Interessen der Gemeinschaft in den Fokus zu rücken, sagte IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Ein Staat, der sich aus der Integration herausnehme, dürfe anschließend nicht von möglichen Sonderregelungen profitieren. mehr

Deutschland hat die erste Welle der Brexit-Wirkungen hinter sich
IW-Kurzbericht, 28. März 2017

Jürgen Matthes / Berthold Busch Deutschland hat die erste Welle der Brexit-Wirkungen hinter sichArrow

Nach der Erklärung von Artikel 50 wird es ernst. Während die kurzfristigen Brexit-Wirkungen auf das UK bisher erstaunlich gering blieben, sind die deutschen Exporte in das UK seit dem Referendum deutlich gesunken. Damit dürfte das Gros der Kurzfrist-Wirkungen aber bereits bewältigt sein, ohne dass dies die stabile deutsche Wirtschaft aus dem Tritt gebracht hat. mehr

Öffentliche Verschuldung
IW-Nachricht, 28. März 2017

Öffentliche Verschuldung Rekordeinnahmen versandenArrow

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen 2016 rund 24 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben – ein neuer Rekord. Trotzdem bleibt der öffentliche Schuldenstand nahezu unverändert hoch. Die Politik sollte die derzeitigen Überschüsse nutzen, um für langfristige Herausforderungen gewappnet zu sein – etwa durch einen Demografie-Fonds. mehr