Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung laden zum 14. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main ein. Wie bewährt, beschäftigen sie sich mit einem Thema, das gleichermaßen für den Finanzmarkt und die Volkswirtschaft als Ganzes von weitreichender Bedeutung ist. Ist die Krise im Euroraum schon überwunden oder stehen uns neue Rückschläge bevor? Hat sich die Konjunktur weitestgehend stabilisiert? Gehen die Reformbemühungen in den Krisenländern weit genug oder reichen sie nicht aus? Bietet die Bankenunion bereits einen stabilen Ordnungsrahmen gegen zukünftige Bankenkrisen oder bestehen noch größere Schwachstellen in der Regulierungs- und Aufsichtsarchitektur? Wird der Stabilitäts- und Wachstumspakt eingehalten oder werden Staatsschuldenkrisen zur Regel? Ist mehr fiskalische Integration im Euroraum nötig, um den Euro auf Dauer halten zu können? Kurzum, welche Zukunft hat der Euroraum? Nach drei einführenden Impulsvorträgen soll in einem Kreis von rund 60 Teilnehmern intensiv diskutiert werden. Die Börsen-Zeitung wird wieder über die Veranstaltung berichten.

Programm

14. Finanzmarkt Round-Table: Ende der Eurokrise? Was nun, Europa?

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Börsen-Zeitung

Börsen-Zeitung: "Koordinierte Politikinitiative nötig" – Warum ein Reformdeal mit Paris nicht klappen kann

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Ansprechpartner

20. November 2017

Interview mit Michael Sket „Wir können uns in der Eurozone noch nicht zurücklehnen“Arrow

Als es galt, die europäischen Krisenstaaten vor der Pleite und die Währungsunion vor dem Zerfall zu bewahren, stabilisierte Michael Sket, inzwischen Wirtschaftsanalyst für Italien, Malta und Polen bei der EU-Kommission, zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen den Staatenverbund mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Im iwd-Interview spricht Sket über Griechenland, das Verhältnis der Deutschen zu den Italienern und die Rolle des Internationalen Währungsfonds. mehr auf iwd.de

17. November 2017

Jürgen Matthes Europa zwischen Komfortzone und KrisenherdArrow

Das Erstarken populistischer Parteien, Terrorangriffe und nicht zuletzt das Brexit-Votum haben die Europäische Union gehörig durcheinandergeschüttelt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Begeisterung für den europäischen Staatenverbund war schon lange nicht mehr so groß wie heute. Gleichwohl gibt es in vielen Punkten Verbesserungsbedarf. Dieser Beitrag bildet den Auftakt einer Serie zur Zukunft der EU auf iwd.de. mehr auf iwd.de

Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”
Interview, 13. November 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk Brexit-Verhandlungen: „Jeder Deal wäre besser als kein Deal”Arrow

Mit dem bisherigen Gesprächstempo werde es eng für einen kontrollierten Brexit, sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther, im Interview mit dem Deutschlandfunk. Die Briten hätten mit ihrer bisherigen „Strategielosigkeit” die Chance vertan, die Trennung konstruktiv zu gestalten. mehr