Wie bewährt, beschäftigen sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die DekaBank und die Börsen-Zeitung mit einem Thema, das gleichermaßen für den Finanzmarkt und die Volkswirtschaft als Ganzes von weitreichender Bedeutung ist.

Überschuldung, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit sowie eine zu starke Verbindung zwischen den Bilanzen von Staaten und Banken erwiesen sich als Schwächen der Eurozone. Aber wie wird sich Europa weiterentwickeln? Welches Insolvenzregime für Staaten braucht Europa? Sind Eurobonds und ein Schuldentilgungsfonds notwendig? Braucht der Euroraum eine Fiskalkapazität? Wie sollen wir mit reformunwilligen Staaten umgehen? Welche Konsequenzen hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts für die Europäische Zentralbank und deren Geldpolitik? Diese und weitere Fragen werden auf dem Finanzmarkt Round-Table adressiert.

Präsentationen

Europa: Währungsunion – Fiskalunion – Politische Union?
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
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Von Basel I nach Basel III und darüber hinaus
Prof. Dr. Dorothea Schäfer, Forschungsdirektorin Finanzmärkte Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin
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Welchen Ordnungsrahmen brauchen wir als Europäer? Währungsunion – Fiskalunion – Politische Union?
Dr. Markus Demary, Geldpolitik und Finanzmärkte, Institut der deutschen Wirtschaft Köln
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Ansprechpartner

Veranstaltung
Veranstaltung, 11. Mai 2017

19. Finanzmarkt Round-Table Die Rückkehr der Inflation – Zwischenspiel oder neue Bedrohung?Arrow

Nach einer langen Phase sinkender Inflationsraten und Deflationsgefahren scheint die Inflation auf dem Wege der Normalisierung – oder ist dies nur ein Zwischenspiel und hohe Inflation wird zur neuen Bedrohung für die Eurozone? Diskutieren Sie mit uns – beim 19. Finanzmarkt Round-Table in Frankfurt am Main. mehr

Michael Hüther im Deutschlandfunk
Interview, 29. März 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk „Die Briten sind in dieser Situation schlechter gestellt”Arrow

Nach dem Brexit-Beschluss Großbritanniens müsse es jetzt darum gehen, die Interessen der Gemeinschaft in den Fokus zu rücken, sagte IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Ein Staat, der sich aus der Integration herausnehme, dürfe anschließend nicht von möglichen Sonderregelungen profitieren. mehr

Deutschland hat die erste Welle der Brexit-Wirkungen hinter sich
IW-Kurzbericht, 28. März 2017

Jürgen Matthes / Berthold Busch Deutschland hat die erste Welle der Brexit-Wirkungen hinter sichArrow

Nach der Erklärung von Artikel 50 wird es ernst. Während die kurzfristigen Brexit-Wirkungen auf das UK bisher erstaunlich gering blieben, sind die deutschen Exporte in das UK seit dem Referendum deutlich gesunken. Damit dürfte das Gros der Kurzfrist-Wirkungen aber bereits bewältigt sein, ohne dass dies die stabile deutsche Wirtschaft aus dem Tritt gebracht hat. mehr