Private Investitionen

Private Investitionen

Wo die Unternehmen neue Produktionskapazitäten schaffen und bestehende Anlagen auf den neuesten Stand bringen, werden Arbeitsplätze geschaffen und die Grundlagen für das Wachstum von morgen gelegt.

Die Investitionsneigung hängt stark von der Gemütslage der Unternehmer ab. Wenn die Investoren damit rechnen, dass die Wirtschaft künftig rund läuft, werden sie neue Anlagen und Fabriken bauen, um am erwarteten Aufschwung teilzuhaben. Zuletzt haben die Unternehmen jedoch eher zurückhaltend in Maschinen, Gebäude und Anlagen investiert. Viele Firmen sind verunsichert, weil die Staatsschuldenkrise in Europa noch immer nicht überwunden ist und weil Krisen etwa in der Ukraine und im Nahen Osten schwelen. In fast allen europäischen Ländern investieren die Betriebe derzeit weniger Geld als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Diesen Trend gilt es umzukehren, weil sonst Wachstumschancen verspielt werden.

Michael Grömling

Michael Grömling

Senior Economist für In- und Auslandskonjunktur

Tel0221 4981-776

Mailgroemling@iwkoeln.de

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