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Zuletzt haben die Unternehmen eher zurückhaltend in Maschinen, Gebäude und Anlagen investiert. Foto: Fabian Wentzel/iStock

Die Investitionsneigung hängt stark von der Gemütslage der Unternehmer ab. Wenn die Investoren damit rechnen, dass die Wirtschaft künftig rund läuft, werden sie neue Anlagen und Fabriken bauen, um am erwarteten Aufschwung teilzuhaben. Zuletzt haben die Unternehmen jedoch eher zurückhaltend in Maschinen, Gebäude und Anlagen investiert. Viele Firmen sind verunsichert, weil die Staatsschuldenkrise in Europa noch immer nicht überwunden ist und weil Krisen etwa in der Ukraine und im Nahen Osten schwelen. In fast allen europäischen Ländern investieren die Betriebe derzeit weniger Geld als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Diesen Trend gilt es umzukehren, weil sonst Wachstumschancen verspielt werden.

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IW-Kurzbericht, 3. November 2017

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Gastbeitrag, 13. Oktober 2017

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Deutschland geht es auf den ersten Blick glänzend. Hohe Beschäftigung, ausgeglichener Haushalt und eine stabile Konjunktur. Doch damit das so bleibt, braucht Deutschland eine Investitionsagenda. mehr