Konsum

Konsum

Der Anteil des Konsums am Bruttoinlandsprodukt ist auf lange Sicht recht konstant – er stabilisiert also die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.

Der Konsum setzt sich aus dem privaten und dem staatlichen Konsum zusammen. Auf die Konsumausgaben der privaten Haushalte (zum Beispiel für Lebensmittel und Wohnen) entfallen etwas weniger als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts; weitere knapp 20 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung konsumiert der Staat. Der Staatskonsum umfasst im Wesentlichen die vom Staat unentgeltlich bereitgestellten Dienstleistungen (zum Beispiel den Betrieb von Schulen).

Auf lange Sicht sind die Anteile von privatem und staatlichem Konsum relativ konstant. Der Konsum stabilisiert also die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der private Konsum wird wesentlich durch die Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung bestimmt. Auch die Sparneigung und die Entwicklung der Preise sind entscheidend für seinen Umfang.

Michael Grömling

Prof. Dr. Michael Grömling

Leiter der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur

Tel0221 4981-776

Mailgroemling@iwkoeln.de

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