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Permanent verbesserte Produktionsverfahren und neue Produkte treiben das Wirtschaftswachstum. Foto: Wirtschaftswachstum Zar/Fotolia

Für das Wirtschaftswachstum gibt es zwei Quellen: Zum einen können die Menschen mehr Arbeitskraft und Kapital einsetzen. Längere Arbeitszeiten etwa sind ein Weg, der gerade in einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft zielführend sein kann. Eine andere Möglichkeit ist es, die Effizienz zu steigern, also mit den eingesetzten Mitteln ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Dies ermöglicht vor allem der technische Fortschritt: Verbesserte Produktionsverfahren und neue Produkte treiben die wirtschaftliche Entwicklung. Dazu sind Investitionen in die “Köpfe” wichtig: in eine solide Schulausbildung, gute Universitäten und eine moderne betriebliche Weiterbildung. Ebenfalls notwendig sind beständige Investitionen in das Sachkapital, beispielsweise in neue Maschinen. Ob Anleger ihr Geld in Deutschland investieren und gut ausgestattete Arbeitsplätze schaffen, hängt aber auch von den Gewinnen ab, die sie hierzulande erwarten können. Um im Wettbewerb um das weltweit mobile Kapital bestehen zu können, muss Deutschland als Standort für Unternehmen attraktiv bleiben und günstige Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum schaffen.

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Interview, 18. Juli 2017

Hans-Peter Klös auf n-tv.de Schulz' Investitionspflicht: Einfach „Schleusen auf” geht nichtArrow

IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös begrüßt, dass Martin Schulz Investitionen künftig Vorrang einräumen will. Eine gesetzliche Pflicht, wie vom SPD-Spitzenkandidaten gefordert, lehnt er jedoch ab. So einfach lasse sich der Investitionsstau in Deutschland nicht beheben, erklärt er im Interview mit n-tv. mehr

Demografie
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

Neue IW-Studie Wie Deutschland der Demografie trotzen kannArrow

Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich gut. Doch der demografische Wandel stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine ganze Reihe struktureller Herausforderungen. Wie verhindert werden kann, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahrzehnten dennoch nicht einbricht, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer groß angelegten Studie. mehr

29. Juni 2017

Berit Schmiedendorf Airbnb: Zu Gast bei FremdenArrow

Das Vermietungsportal Airbnb ist neun Jahre nach Gründung einer der weltweit größten Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten. Obwohl es sich bei Airbnb um ein amerikanisches Unternehmen – mit Sitz in San Francisco – handelt, ist Europa der wichtigste Markt für den Zimmervermittler. Weltweit offeriert die Online-Plattform inzwischen mehr als 3 Millionen Unterkünfte. mehr auf iwd.de