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Ordnungspolitik Quelle: suzesizu - Fotolia

Demgemäß hat der Staat neben seiner allgemeinen rahmensetzenden Funktion nur wenige weitere Aufgaben in einer Marktwirtschaft. So soll er nur dann regulierend oder durch eigene wirtschaftliche Aktivitäten eingreifen, wenn Märkte nicht ohne weiteres funktionieren (Marktversagen). In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Staat zudem aufgefordert, Marktergebnisse zu korrigieren und Einkommen umzuverteilen. Umverteilung steht dabei immer im Konflikt mit dem Effizienz- und Wachstumsziel, denn zu viel Umverteilung schwächt in der Regel die Leistungsfähigkeit. Die Ordnungspolitik verfolgt das Ziel, staatliche Maßnahmen so zu gestalten, dass sie das Funktionieren des Marktes weiter gewährleisten.

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23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de

Interview, 24. Februar 2017

Michael Hüther im Business Insider Deutschland „Das ist doch absurd”Arrow

Im Interview mit dem Business Insider spricht Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, über die von Donald Trump angekündigten Strafzölle, die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz – und über das Glücklichsein. mehr