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Wer auch immer ab September im Deutschen Bundestag die Mehrheit stellt, sollte sich nicht auf den guten Zahlen ausruhen. Foto: MarioGuti/iStock

Die Generation der Babyboomer steht überwiegend noch im Arbeitsleben, die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, auch die Beschäftigung Älterer steigt, die Arbeitslosigkeit liegt dagegen auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, und die öffentlichen Haushalte erzielen Überschüsse. Doch die guten Nachrichten trügen: Die Politik steht vor einer ganzen Reihe struktureller Herausforderungen. Denn tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerung, ihrer Alters- und Qualifikationsstruktur, haben ebenso tiefgreifende Auswirkungen auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Folgen des demografischen Wandels für Arbeitsmarkt, Staatsfinanzen, Sozialsysteme, Bildungssystem, Immobilienmarkt und Wirtschaftswachstum werden die kommende Legislaturperiode prägen.

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Interview, 29. September 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk „Lasst uns experimentieren”Arrow

Dass die Bundeskanzlerin die Rente mit 70 kategorisch ausgeschlossen habe, „war sicherlich nicht klug”, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Michael Hüther im Interview mit dem Deutschlandfunk. Im Gegenteil: die Politik müsse angesichts des demografischen Wandels „Freiräume zum Experimentieren” für Unternehmen und Arbeitnehmer schaffen. mehr

25. September 2017

Kommentar von Michael Hüther Schluss mit der SchwarzmalereiArrow

Im Wahlkampf haben viele Politiker versprochen, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Doch was markig klingt, hält dem Realitätscheck kaum stand und führt zu Problemen, mahnt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr auf iwd.de