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Wer auch immer ab September im Deutschen Bundestag die Mehrheit stellt, sollte sich nicht auf den guten Zahlen ausruhen. Foto: MarioGuti/iStock

Die Generation der Babyboomer steht überwiegend noch im Arbeitsleben, die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, auch die Beschäftigung Älterer steigt, die Arbeitslosigkeit liegt dagegen auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, und die öffentlichen Haushalte erzielen Überschüsse. Doch die guten Nachrichten trügen: Die Politik steht vor einer ganzen Reihe struktureller Herausforderungen. Denn tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerung, ihrer Alters- und Qualifikationsstruktur, haben ebenso tiefgreifende Auswirkungen auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Folgen des demografischen Wandels für Arbeitsmarkt, Staatsfinanzen, Sozialsysteme, Bildungssystem, Immobilienmarkt und Wirtschaftswachstum werden die kommende Legislaturperiode prägen.

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Interview, 10. August 2017

Michael Hüther und Gustav Horn in der taz „Zu starr für das reale Leben“Arrow

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, und Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), streiten über Wirtschaftspolitik vor der Wahl im September: über Odysseus, skeptische E-Auto-Verkäufer und warum es besser ist, nicht in Köln zu wohnen. mehr

AfD
Pressemitteilung, 9. August 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Judith Niehues AfD-Anhänger neigen zu ExtremenArrow

In beinahe allen politischen Sachfragen haben Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) extremere Ansichten als die anderer Parteien. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Selbst in der eurokritischen Anfangszeit sprachen sich AfD-Sympathisanten vor allem gegen Zuwanderung aus. mehr

AfD-Wähler in NRW
IW-Kurzbericht, 1. August 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Judith Niehues NRW-Wahl: Nur wenige AfD-Wähler arbeitslosArrow

Obwohl die Bedingungen für einen Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl am 13. Mai 2017 günstig waren, fiel das Ergebnis eher schlecht aus. Besonders gut schnitt die AfD in den vom Strukturwandel betroffenen Regionen des Ruhrgebiets mit hoher Arbeitslosigkeit ab. Arbeitslose selbst jedoch stellen nur eine kleine Gruppe des AfD-Elektorats, das sich hauptsächlich aus Angestellten und Arbeitern zusammensetzt. mehr