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Repräsentant des Staates: der Deutsche Bundestag. Foto: Eisenacher/Fotolia

Neben der Bereitstellung öffentlicher Güter verfolgen Staaten in der Regel das Ziel, soziale Unterschiede durch Einkommensumverteilung zwischen den Schichten, Generationen und Regionen auszugleichen. Sogar zwischen verschiedenen Zeiträumen kann der Staat Einkommen umschichten, indem er in einer wirtschaftlich schwierigen Phase Schulden aufnimmt, die er in besseren Zeiten zurückzahlt. Auf diese Weise sollen konjunkturelle Schwankungen geglättet werden. Wie stark sich der Staat in all seinen Funktionen engagiert, lässt sich am Verhältnis seiner Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt ablesen. Die sogenannte Staatsquote beträgt in Deutschland knapp 50 Prozent, das heißt, etwa die Hälfte der Wirtschaftsleistung fließt durch die öffentlichen Hände.

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Die AfD: Eine unterschätzte Partei – Soziale Erwünschtheit als Erklärung für fehlerhafte Prognosen
IW-Report, 22. März 2017

Knut Bergmann / Matthias Diermeier Die AfD: Eine unterschätzte Partei Arrow

Brexit, Trump und die AfD – eine Reihe von Abstimmungs- und Wahlergebnissen konnten Meinungsforscher in der jüngeren Vergangenheit nur schlecht vorhersagen. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Problematik am Beispiel der in Deutschland erstarkten rechtspopulistischen AfD. mehr

17. März 2017

Wahl Das Saarland muss nachlegenArrow

Am 26. März wählen die Saarländer einen neuen Landtag. Ökonomisch gesehen schöpft das kleinste Flächenland Deutschlands seine Potenziale derzeit nicht aus – und seine Schlüsselbranchen stehen vor einem fundamentalen Wandel. mehr auf iwd.de

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de