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Repräsentant des Staates: der Deutsche Bundestag. Foto: Eisenacher/Fotolia

Neben der Bereitstellung öffentlicher Güter verfolgen Staaten in der Regel das Ziel, soziale Unterschiede durch Einkommensumverteilung zwischen den Schichten, Generationen und Regionen auszugleichen. Sogar zwischen verschiedenen Zeiträumen kann der Staat Einkommen umschichten, indem er in einer wirtschaftlich schwierigen Phase Schulden aufnimmt, die er in besseren Zeiten zurückzahlt. Auf diese Weise sollen konjunkturelle Schwankungen geglättet werden. Wie stark sich der Staat in all seinen Funktionen engagiert, lässt sich am Verhältnis seiner Ausgaben zum Bruttoinlandsprodukt ablesen. Die sogenannte Staatsquote beträgt in Deutschland knapp 50 Prozent, das heißt, etwa die Hälfte der Wirtschaftsleistung fließt durch die öffentlichen Hände.

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Veranstaltung
Veranstaltung, 29. Mai 2017

2. Preisverleihung Wissenschaftspreis BürokratieArrow

Der Wissenschaftspreis Bürokratie wird für die wissenschaftliche Forschung zur Funktionsweise und Wirkung von Bürokratien in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vergeben. Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein. mehr

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post
Gastbeitrag, 23. Mai 2017

Arndt Kirchhoff in der Rheinischen Post Die NRW-Wirtschaft muss Vorfahrt habenArrow

Der nordrhein-westfälische Arbeitgeberpräsident und Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Arndt Kirchhoff, fordert von CDU und FDP schnelle Koalitionsverhandlungen – und eine Vorfahrtsregel für die Wirtschaft im Land. Das schreibt er in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post. mehr

23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de