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Erwerbstätigkeit von Frauen

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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf lässt sich heute besser realisieren als noch vor einigen Jahren. Dennoch treten vor allem Mütter noch immer häufig im Beruf kürzer, um den Kindern gerecht werden zu können.

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Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, und in Führungspositionen sind sie weiterhin selten. Ein Grund ist die noch immer unzureichende Betreuungsinfrastruktur. Obwohl es seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr gibt, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen längst nicht gedeckt. Zudem hat nur knapp die Hälfte aller Grundschüler einen Ganztagsplatz. Die fehlende Nachmittagsbetreuung führt dazu, dass viele Eltern nicht in dem Umfang arbeiten können, wie sie dies möchten.

Neben der Politik können auch die Unternehmen helfen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, etwa indem sie flexible Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause ermöglichen. Viele Unternehmen tun dies bereits aus eigenem Interesse: Familienfreundlichkeit ist ein Mittel, um in Zeiten von Fachkräfteengpässen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Christina Anger

Dr. Christina Anger

Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung

Tel0221 4981-718

Mailanger@iwkoeln.de

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Jörg Schmidt

Dr. Jörg Schmidt

Senior Economist für Arbeitsbedingungen, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Tel030 27877-133

Mailjoerg.schmidt@iwkoeln.de

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