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Die Wirtschaftsethik behandelt Konflikte zwischen unternehmerischem Gewinnstreben und legitimen Interessen der Gesellschaft. Foto: Bernad/Fotolia

Die Wirtschaftsethik sieht Wirtschaft und Moral nicht als Gegensätze, denn das Verfolgen des ökonomischen Eigeninteresses führt in der Gesamtheit über die „unsichtbare Hand des Marktes” zum Wohle der Allgemeinheit. Der Bäcker beispielsweise arbeitet nicht, um andere Menschen zu ernähren, sondern aus eigenem wirtschaftlichen Interesse.

In einzelnen Situationen können jedoch Konflikte zwischen unternehmerischem Gewinnstreben und legitimen Interessen der Gesellschaft auftreten. Diese lassen sich aber oft auf konstruktive Weise überwinden, etwa indem der Staat regulierend eingreift (Ordnungsethik), indem Unternehmen Verantwortung übernehmen (Unternehmensethik) und indem sich Einzelne moralisch verhalten (Individualmoral).

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Korruption als Fluchtursache
IW-Kurzbericht, 3. August 2017

Christina Heldman Korruption als FluchtursacheArrow

Kontinuierlich sucht die Politik nach Lösungen in der Flüchtlingskrise. Dabei wird es langfristig nicht ausreichen, sich ausschließlich auf die Versorgung und Integration der ankommenden Flüchtlinge zu konzentrieren. Vielmehr müssen alle Parteien die Ursachen verstehen und bekämpfen. Eine davon ist Korruption. mehr

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft
IW-Report, 30. März 2017

Dominik H. Enste Schwarzarbeit und SchattenwirtschaftArrow

Über Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft wird vor allem in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen gesprochen. Sie dienen dann als eine Art Puffer und gleichen die Härten einer Rezession gerade für Personen mit geringeren oder mittleren Einkommen aus. Gerade in Südeuropa ist Schattenwirtschaft weitverbreitet. mehr

Schwarzarbeit
Pressemitteilung, 30. März 2017

Dominik H. Enste Haushaltshilfen: Schwarzarbeit weit verbreitetArrow

Die Bundesrepublik versucht seit genau 60 Jahren per Gesetz die Schwarzarbeit einzudämmen – mit äußerst mäßigem Erfolg, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: 75 bis 83 Prozent aller Haushaltshilfen in Deutschland sind nicht angemeldet. mehr