Strukturwandel

Strukturwandel

Die Wirtschaft befindet sich stets im Wandel. Dies führt zu Herausforderungen für Unternehmen, aber auch für den Staat. Dieser sollte darauf verzichten, den Strukturwandel in eine bestimmte Richtung zu lenken und stattdessen flankierende Maßnahmen ergreifen.

Die Wirtschaftsstruktur wird durch viele Treiber verändert, darunter die Globalisierung, die Digitalisierung, eine höhere Wissensintensität von Produkten und Prozessen sowie die Tertiarisierung – also die Verschiebung des Wirtschaftsschwerpunkts von der Industrie zu den Dienstleistungen. Die Politik muss die Rahmenbedingungen für den Strukturwandel so gestalten, dass flexible Anpassungen möglich sind und kein Weg vorherbestimmt ist.

Es ist empirisch belegbar, dass es keine überlegene Wirtschaftsstruktur gibt und Wohlstand in Industrienationen genauso möglich ist wie in Ländern mit einem starken Dienstleistungssektor. Daher ist es entscheidend, dass jedes Land seinen eigenen Weg findet, den die Politik den Strukturwandel lediglich durch flankierende Maßnahmen begleitet. Zu den Maßnahmen zählen die Förderung von Innovationen und Unternehmensgründungen, ein leistungsfähiges Bildungssystem, offene Märkte, der Abbau von bürokratischen Hürden sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur. Auf diese Weise werden die Voraussetzungen für Strukturwandel geschaffen, sodass die Chancen des Veränderungsprozesses optimal genutzt werden können.

Vera Demary

Vera Demary

Leiterin des Kompetenzfelds Strukturwandel und Wettbewerb

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Michael Grömling

Michael Grömling

Leiter der Forschungsgruppe Gesamtwirtschaftliche Analysen und Konjunktur

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Christian Rusche

Christian Rusche

Economist für Industrieökonomik und Wettbewerb

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