Damit die Industrie ihre Funktion als Treiber der deutschen Wirtschaft auch künftig erfüllen kann, muss die Politik den Standort Deutschland stärken, Innovationen fördern und den Strukturwandel begleiten.

Die Industrie trägt in Deutschland etwa ein Viertel zur gesamten Wirtschaftsleistung bei, weit mehr als in anderen hoch entwickelten Ländern wie den USA und Frankreich. Da die Industrie besonders exportstark ist, trägt sie auch maßgeblich zur außenwirtschaftlichen Stärke Deutschlands bei.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt und die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Werkstücken wird Unternehmen und Arbeitnehmern in der Industrie größere Handlungsspielräume geben und für mehr Flexibilität sorgen, aber auch neue Kenntnisse erfordern, beispielsweise in der Informationstechnik. Die sogenannte Industrie 4.0 bietet für das deutsche Modell die Chance, sich nicht nur im europäischen Binnenmarkt, sondern auch im globalen Wettbewerb zu positionieren.

Michael Grömling

Michael Grömling

Senior Economist für In- und Auslandskonjunktur

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Klaus-Heiner Röhl

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Senior Economist für Unternehmen

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