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Verkehr Quelle: jarous - Fotolia

Straßenschäden, Baustellen und Staus an den immer gleichen Engpässen prägen das Bild. Die Investitionen in die Verkehrswege bleiben hinter dem Bedarf zurück. Zuletzt haben Bund, Länder und Gemeinden nur ein Viertel dessen ins Straßennetz investiert, was sie an Steuern und Abgaben von den Autofahrern einnehmen. Trotz des gewachsenen Verkehrsaufkommens lagen die verkehrsbedingten Kohlendioxidemissionen zuletzt unter denen des Jahres 1990. Der technische Fortschritt hat den Durchschnittsverbrauch der Fahrzeuge deutlich gesenkt. Mit der Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf Kohlendioxid als Bemessungsgrundlage wird diese Entwicklung weiter gefördert.

Weniger sinnvoll ist hingegen der CO2-Grenzwert der Europäischen Kommission für Pkw-Neuzulassungen. Auch die Beimischungspflichten für Biotreibstoffe sind keine sinnvolle Maßnahme, um den Kohlendioxidausstoß einzudämmen. Statt detailliert vorzuschreiben, wie die CO2-Emissionen der Fahrzeuge technisch reduziert werden müssen, sollte der CO2-Ausstoß besteuert werden. Die Bürger können dann selbst entscheiden, wie sie reagieren: durch den Kauf sparsamer Autos, durch weniger Fahrten oder durch Einsparungen an anderer Stelle.

Ansprechpartner

15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Schicksalstage für den deutschen LuftverkehrArrow

Nach der Bundestagswahl will der Gläubigerausschuss entscheiden, an wen Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin nach ihrem Insolvenzantrag verkauft wird. Der Markt ist im Umbruch – dank der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs wird es aber wohl auch dann keine großen Preissprünge auf innerdeutschen Flügen geben, wenn die Lufthansa den Zuschlag bekommt. mehr auf iwd.de

Air Berlin
IW-Nachricht, 15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Air Berlin: Wettbewerb muss erhalten bleibenArrow

Am Freitagnachmittag endete die Bieterfrist für Übernahmeinteressenten der insolventen Airline Air Berlin. Angesichts der Situation der seit Jahren defizitären Fluggesellschaft und der Strukturen im Luftverkehr dürfte die Anzahl ernsthafter Interessenten überschaubar sein. Das sollte aber nicht zu weniger Wettbewerb am Himmel führen. mehr

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de