Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft

Die deutsche Industrie versteht sich aufs Recyceln, Reparieren und Wiederverwenden – und könnte deshalb vom wachsenden Umweltbewusstsein in vielen Ländern profitieren.

Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft nimmt den gesamten Produktlebenszyklus in den Blick und vermeidet Abfälle auf allen Stufen der Wertschöpfung: von der Produktentwicklung über die Herstellung bis zur Entsorgung. Entscheidend ist vor allem ein durchdachtes Design, denn bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen werden bereits in dieser frühen Phase bestimmt.

Eine Kreislaufwirtschaft stützt sich unter anderem auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen und auf eine optimale Verwertung des Abfalls. In der Wiederverwertung ist Deutschland dank des Know-hows der Recyclingwirtschaft europäischer Spitzenreiter. Die deutsche Industrie könnte anderen Ländern helfen, ihre Recyclingquoten zu steigern – und würde so vom wachsenden Umweltbewusstsein profitieren.

Adriana Neligan

Dr. Adriana Neligan

Senior Economist für Green Economy und Ressourcen

Tel030 27877-128

Mailneligan@iwkoeln.de

@a_neligan

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