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Trotz der offensichtlichen Vorteile des Welthandels schotten sich viele Staaten ab. Foto: Gary Blakeley/Fotolia

Die Globalisierung, also vor allem das Wachstum des Welthandels, wäre nicht denkbar gewesen ohne den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen im Rahmen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens GATT und der Welthandelsorganisation WTO. Doch trotz der offensichtlichen Vorteile der internationalen Arbeitsteilung schotten sich viele Staaten weiterhin ab. Die Industrieländer wehren sich mit Handelsbarrieren und Subventionen gegen billige Agrarprodukte aus Entwicklungsländern und hindern diese Staaten so daran, ihren Lebensstandard zu heben. Viele Schwellenländer schützen umgekehrt ihre Industrien mit Zöllen und schotten ihre Dienstleistungsmärkte ab. Den ärmsten Ländern fehlen häufig die Möglichkeiten, sich in die Weltwirtschaft einzuklinken, weil es an einer verlässlichen Infrastruktur und einer wachstumsförderlichen Wirtschaftspolitik mangelt. Viele dieser Länder sind weiterhin auf Entwicklungshilfe angewiesen.

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G7-Gipfel
IW-Nachricht, 26. Mai 2017

Galina Kolev G7-Treffen: Unberechenbar wie US-Präsident TrumpArrow

Die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Wirtschaftsnationen der Welt treffen sich momentan auf Sizilien. Beim G7-Gipfel dürfte es vor allem um die Themen Freihandel, Klimaschutz und Migrationspolitik gehen. Die Positionen der anwesenden Politiker unterscheiden sich erheblich, ein Fortschritt ist kaum möglich – ein Rückschritt nicht ausgeschlossen. Auch, weil US-Präsident Donald Trump Fakten verkennt. mehr

23. Mai 2017

Interview mit Peter Bofinger und Michael Grömling Wie sinnvoll ist aktive Konjunkturpolitik?Arrow

Mit dem Stabilitätsgesetz von 1967 vollzog Deutschland einen radikalen Kurswechsel: Der Staat strebte nun eine aktive Konjunktur- und Wachstumspolitik an. Der iwd hat zwei Experten gefragt, was sie heute von diesem Kurswechsel halten: Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats (SVR) und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, sowie Michael Grömling, Leiter der Forschungsgruppe Konjunktur im IW Köln. mehr auf iwd.de

Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kann
Gastbeitrag, 8. Mai 2017

Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kannArrow

Emmanuel Macron hat die Chance, mit Reformen für Wachstum in Frankreich zu sorgen und der EU neuen Schwung zu verleihen. Ein Gastbeitrag der IW-Ökonomen Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt. mehr