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Fast zwei Drittel der deutschen Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Foto: finecki/Fotolia

Zwar ist Deutschland der größte Nettozahler der Europäischen Union, das Land profitiert aber von der Gemeinschaft: Fast zwei Drittel der Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Allerdings klaffen große wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten: Während in Mittel- und Osteuropa die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung bereinigt um Kaufkraftunterschiede gerade mal knapp 60 Prozent des EU-Durchschnitts erreicht, kommt Luxemburg auf das Zweieinhalbfache. Damit die Kluft nicht zu groß wird, fördert die Gemeinschaft die ärmeren Regionen jährlich mit Milliardensummen.

Auch der 1999 eingeführte Euro soll den Zusammenhalt stärken. Die Euroländer haben sich seinerzeit zu einer soliden Finanzpolitik verpflichtet, mit dem Ziel, die gemeinsame Währung stabil zu halten. Einige Staaten sind ihrer Verantwortung jedoch nicht gerecht geworden. Nun bedrohen ihre großen Haushaltsprobleme auch die übrigen EU-Länder.

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The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?
Veranstaltung, 16. Oktober 2017

Debate The Future of Mercorsur: What’s at stake for the EU?Arrow

The Cologne Institute for Economic Research (IW Köln) and the German Institute for International and Security Affairs – Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) are kindly inviting you to a jointly organised expert exchange on the on-going negotiations for a new trade agreement between the EU and Mercosur. mehr

11. Oktober 2017

Matthias Diermeier Wohlstand: Ohne die Hauptstadt meist geringerArrow

Berlin ist sexy, aber nach wie vor relativ arm – würde man die Hauptstadt und ihre Bewohner herausrechnen, wäre das deutsche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner um 0,2 Prozent höher. Im übrigen Europa sieht das Bild jedoch ganz anders aus. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 28. September 2017

Daniel Bendel und Markus Demary auf Focus Online Hebt die EZB die Zinsen an, bekommen 800.000 Unternehmen ProblemeArrow

Mit ihren niedrigen Zinsen hat die EZB vielen Unternehmen geholfen, die Krise zu überwinden - aber nicht allen. Würden die Zinsen steigen, hätten vor allem Firmen aus Italien, Griechenland und Frankreich ein Problem, schreiben die IW-Ökonomen Daniel Bendel und Markus Demary in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr