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Fast zwei Drittel der deutschen Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Foto: finecki/Fotolia

Zwar ist Deutschland der größte Nettozahler der Europäischen Union, das Land profitiert aber von der Gemeinschaft: Fast zwei Drittel der Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Allerdings klaffen große wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten: Während in Mittel- und Osteuropa die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung bereinigt um Kaufkraftunterschiede gerade mal knapp 60 Prozent des EU-Durchschnitts erreicht, kommt Luxemburg auf das Zweieinhalbfache. Damit die Kluft nicht zu groß wird, fördert die Gemeinschaft die ärmeren Regionen jährlich mit Milliardensummen.

Auch der 1999 eingeführte Euro soll den Zusammenhalt stärken. Die Euroländer haben sich seinerzeit zu einer soliden Finanzpolitik verpflichtet, mit dem Ziel, die gemeinsame Währung stabil zu halten. Einige Staaten sind ihrer Verantwortung jedoch nicht gerecht geworden. Nun bedrohen ihre großen Haushaltsprobleme auch die übrigen EU-Länder.

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Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

Brexit
IW-Nachricht, 19. Juni 2017

Jürgen Matthes Brexit: Missverständnisse vermeidenArrow

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen. mehr