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Fast zwei Drittel der deutschen Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Foto: finecki/Fotolia

Zwar ist Deutschland der größte Nettozahler der Europäischen Union, das Land profitiert aber von der Gemeinschaft: Fast zwei Drittel der Exporte gehen in die anderen EU-Staaten. Allerdings klaffen große wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten: Während in Mittel- und Osteuropa die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung bereinigt um Kaufkraftunterschiede gerade mal knapp 60 Prozent des EU-Durchschnitts erreicht, kommt Luxemburg auf das Zweieinhalbfache. Damit die Kluft nicht zu groß wird, fördert die Gemeinschaft die ärmeren Regionen jährlich mit Milliardensummen.

Auch der 1999 eingeführte Euro soll den Zusammenhalt stärken. Die Euroländer haben sich seinerzeit zu einer soliden Finanzpolitik verpflichtet, mit dem Ziel, die gemeinsame Währung stabil zu halten. Einige Staaten sind ihrer Verantwortung jedoch nicht gerecht geworden. Nun bedrohen ihre großen Haushaltsprobleme auch die übrigen EU-Länder.

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Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfern
Gastbeitrag, 19. April 2017

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Sosehr der Verlust der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schmerzt, ein Untergang der europäischen Idee ist mit dem Brexit ebenso wenig verbunden wie ein ökonomisches oder gar politisches Desaster für Deutschland. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

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12. April 2017

Interview „Der Frexit wäre ein Drama für uns und für Europa“Arrow

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