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Trotz niedriger Zinsen: Der Anteil der Immobilienbesitzer stagniert bei unter 50 Prozent. Foto: Stefan Merkle/Fotolia

Je teurer eine Immobilie, desto mehr Eigenkapital benötigen die Käufer: Banken erwarten häufig eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent. Hinzu kommen Nebenkosten von oftmals mehr als 10 Prozent des Kaufpreises für Grunderwerbssteuer, Makler- und Notargebühren. Nur ein Fünftel der Mieter verfügt über ein entsprechendes Vermögen. Der Anteil der Immobilienbesitzer stagniert bei unter 50 Prozent.

Eine Umstrukturierung der Grunderwerbsteuer könnte dies ändern. Die Steuer sollte so gestaltet werden, dass sie monatlich über einen Zeitraum von zehn Jahren beglichen werden kann. Zudem sollten Möglichkeiten geprüft werden, die Immobilienfinanzierung von Geringverdienern zu unterstützen, um den notwendigen Eigenkapitalanteil zu senken.

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Gutachten, 14. November 2017

Barbara Engels / Michael Voigtländer Digitalisierung und ImmobilienfinanzierungArrow

Die digitale Transformation verändert nahezu alle Bereiche des Lebens und des Wirtschaftens und hat ebenfalls Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. Die vorliegende Studie untersucht die derzeitige und zu erwartende Rolle der Digitalisierung für die Immobilienfinanzierung in Deutschland auf der Basis von Expertengesprächen mit Repräsentanten von Banken und FinTech-Unternehmen sowie externen Beratern. mehr

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