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Die Europäische Zentralbank ist der Preisstabilität verpflichtet. Foto: bluedesign/Fotolia

Deshalb ist die Europäische Zentralbank der Preisstabilität verpflichtet. Ihr Ziel ist es, die Inflationsrate mittelfristig knapp unter 2 Prozent zu halten. Vor allem mit der Festsetzung des Leitzinses steuert die Zentralbank den Zinssatz am Interbankenmarkt, also dem Markt, auf dem die Banken untereinander und mit der EZB Geld handeln.

Aus der bereitgestellten Basisgeldmenge schöpfen die Banken durch Kreditvergabe und Wertpapierkäufe diejenige Geldmenge, die die Bürger und Unternehmen im täglichen Wirtschaftsleben verwenden. Die Herausforderung für die Zentralbank besteht darin, das Zinsniveau richtig zu wählen, damit nicht zu viel Geld in der Wirtschaft umläuft und Inflation entsteht.

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EZB: Geldpolitik braucht klare Grenzen
IW-Nachricht, 15. August 2017

Markus Demary EZB: Geldpolitik braucht klare GrenzenArrow

Zu Recht hat das Bundesverfassungsgericht heute Zweifel an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geäußert und den Europäischen Gerichtshof erneut um Prüfung gebeten. Diesmal geht es um das Public Sector Purchase Program (PSPP), in dessen Rahmen die EZB bereits Anleihen im Wert von 1,6 Billionen Euro erworben hat. Die Grenzen der Wertpapierkäufe müssen dringend konkretisiert werden. mehr

31. Mai 2017

Michael Grömling 50 Jahre magisches ViereckArrow

Das vor 50 Jahren erlassene Stabilitätsgesetz hat vier ökonomische Ziele in den Fokus gerückt, die von der Wirtschaftspolitik anzustreben sind. Doch wie gut ist es Deutschland seither wirklich gelungen, niedrige Arbeitslosigkeit, geringe Inflation, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und stetiges Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen? Das magische Viereck im Überblick. mehr auf iwd.de

IW-Briefing
IW-Briefing, 18. Mai 2017

Michael Grömling Privater Konsum und InflationArrow

Trotz der anziehenden Inflation bleibt der private Verbrauch in den Jahren 2017 und 2018 aufgrund der hohen Arbeitsmarktdynamik der zentrale Träger der deutschen Konjunktur. mehr