Die Finanzmärkte sollen das Geld in die produktivste Verwendung lenken. Entsteht an einem Ort ein Finanzierungsengpass, steigen dort in der Regel die Zinsen und locken Kapital an.

Der freie Kapitalverkehr steigert den Wohlstand selbst derjenigen, die über kein Vermögen verfügen. Denn die mit geliehenem Geld finanzierten Maschinen und Anlagen machen Arbeit produktiver und steigern die Löhne. Um Kapital anzuziehen, muss die Politik günstige Investitionsbedingungen schaffen: die Infrastruktur ausbauen und die Bildung fördern. Damit Finanzmärkte funktionieren können, müssen zudem klare Regeln gelten. Finanzkrisen zeigen immer wieder, dass Märkte sonst verhängnisvolle Entwicklungen hervorbringen.

Die Zentralbanken spielen für die Finanzmärkte eine immer wichtigere Rolle. Die Notenbanker legen die Leitzinsen fest, haben zuletzt verstärkt Staatsanleihen gekauft und beaufsichtigen seit einiger Zeit auch die Finanzmärkte. Neben der Prüfung der Solvenz von großen Banken überwachen sie beispielsweise die Entwicklungen auf den Kredit- und Immobilienmärkten.

Daniel Bendel

Daniel Bendel

Economist für Geldpolitik und Finanzmarktökonomik

Tel0221 4981-881

Mailbendel@iwkoeln.de

Zur Profilseite
Markus Demary

Markus Demary

Senior Economist für Geldpolitik und Finanzmarktökonomik im Kompetenzfeld Finanzmärkte und Immobilienmärkte

Tel0221 4981-732

Maildemary@iwkoeln.de

@DemaryMarkus

Zur Profilseite
Jürgen Matthes

Jürgen Matthes

Leiter Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur

Tel0221 4981-754

Mailmatthes@iwkoeln.de

Zur Profilseite