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Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Einkommenssteuer ans Finanzamt. Foto: andrej_k/iStock

Unter den Einnahmequellen des Staates ist die Einkommenssteuer die wichtigste. In Form von Lohnsteuer oder Kapitalertragssteuer trägt sie mehr als 40 Prozent zum gesamten Steueraufkommen bei. Die Einnahmen stehen Bund, Ländern und zu einem geringen Teil den Gemeinden zu.

Jeder Bürger hat Anspruch auf einen Grundfreibetrag, der das zur Sicherung des Existenzminimums nötige Einkommen von der Steuer befreit. Wie viel Abgaben darüber hinaus fällig werden, hängt von der Höhe des Einkommens ab. Wer mehr verdient, muss einen größeren Teil abführen als jener mit geringeren Einkünften. Diese sogenannte Steuerprogression führt dazu, dass das Zehntel der Haushalte mit den höchsten Einkommen fast die Hälfte des gesamten Aufkommens trägt.

Mit der Zeit führt die Einkommenssteuer zu automatischen Mehrbelastungen. Wenn die Preise steigen und die Löhne lediglich an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst werden, rutschen die Arbeitnehmer in höhere Steuersätze, obwohl ihre Kaufkraft gleich geblieben ist. Dieser Effekt, die sogenannte kalte Progression, ließe sich abschaffen, indem der Steuertarif regelmäßig an die Inflation angepasst würde.

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15. September 2017

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