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Steuerpolitik Quelle: Joachim Lechner - Fotolia

Insgesamt zieht das Finanzamt von Bürgern und Unternehmen rund 20 Prozent der Wirtschaftsleistung oder mehr als 550 Milliarden Euro an Steuern ein. Bezieht man die Beiträge für die Sozialversicherungen mit ein, beläuft sich die Abgabenlast sogar auf fast 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Das vorrangige Ziel von Steuern ist es, Einnahmen für öffentliche Güter und andere Staatsaufgaben zu generieren. Darüber hinaus sollen Steuern auch das Verhalten der Bürger lenken. Die Ökosteuer soll Energie sparen, und Abzugsmöglichkeiten der Lohnsteuer das Handwerk fördern. Nicht zuletzt dienen Steuern auch Umverteilungszwecken. Die Einkommenssteuer belastet aufgrund ihrer progressiven Ausgestaltung Personen mit hohem Verdienst nicht nur absolut, sondern auch prozentual stärker als Einkommensschwache. Weil der Staat immer mehr Einnahmen braucht, gelten die hohen Steuertarife jedoch mittlerweile auch schon für mittlere Einkommen. Soll sich Leistung wieder stärker lohnen, muss dem Bürger daher mehr von seinem Lohn bleiben. Niedrigere Sätze sind auch für den Staat von Vorteil: Nimmt die Wirtschaftskraft zu, steigen auch die Steuereinnahmen.

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IW policy paper
IW policy paper, 19. Oktober 2017

Tobias Hentze / Michael Voigtländer Reformoptionen für die Grunderwerbsteuer Arrow

Die Grunderwerbsteuer weist spezifische Probleme auf: So belastet die Grunderwerbsteuer den Neubau, sie stellt ein Hemmnis für den Vermögensaufbau weniger wohlhabender Haushalte dar und sie führt zu Diskriminierungen zwischen privaten Käufern und Käufern von Unternehmensanteilen. mehr

Grunderwerbsteuer
Pressemitteilung, 19. Oktober 2017

Tobias Hentze / Michael Voigtländer Grunderwerbsteuer: Teuer und sperrigArrow

In vielen Bundesländern steigt die Grunderwerbsteuer immer weiter. Das belastet private Hauskäufer, denn Vermögensaufbau und Neubauten werden verteuert. Ein Blick zu den europäischen Nachbarn offenbart mögliche Reformen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr

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IW-Report, 4. Oktober 2017

Tobias Hentze Nachtrag zum Haushaltsplan des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Das Nachtragshaushaltsgesetz 2017 der Landesregierung sieht Mehrausgaben vor, die sich aus den Ankündigungen im Wahlkampf ableiten. Insofern ist es besonders wichtig, in den nächsten Jahren auch auf strenge Haushaltsdisziplin und mittelfristige Konsolidierungsstrategien zu setzen. mehr