Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

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Die Soziale Pflegeversicherung schützt die Versicherten – zumindest teilweise – vor dem finanziellen Risiko der Pflegebedürftigkeit. Wenn die Pflichtversicherten zu Pflegefällen werden, erhalten sie Leistungen, deren Höhe sich nach dem Grad ihres Pflegebedarfs bemisst.

Der umlagefinanzierten Pflegeversicherung droht ein demografisch bedingtes Finanzierungsproblem, denn bereits bis 2030 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,6 auf dann mindestens 3,4 Millionen Menschen erhöhen. Dadurch wird auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte und Heimplätze drastisch steigen. Wenn die Politik nichts unternimmt, drohen drastische Beitragssatzsteigerungen.

Doch statt die Pflegeversicherung demografiefest zu machen, hat die Politik neue Leistungsansprüche beschlossen. Einen Ausweg aus dem Dilemma steigender Beitragssätze für nachfolgende Generationen bietet der Umstieg auf ein teilweise kapitalgedecktes System, das die Menschen verpflichtet, für die eigene Pflege vorzusorgen.

Susanna Kochskämper

Dr. Susanna Kochskämper

Economist für Soziale Sicherung

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Jochen Pimpertz

Dr. Jochen Pimpertz

Leiter des Kompetenzfelds Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung

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