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Die Pflegeversicherung unterstützt die Pflege zu Hause und im Heim. Foto: Silvia Jansen/iStock

Der umlagefinanzierten Pflegeversicherung droht ein demografisch bedingtes Finanzierungsproblem, denn bereits bis 2030 wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen von heute 2,6 auf dann mindestens 3,4 Millionen Menschen erhöhen. Dadurch wird auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte und Heimplätze drastisch steigen. Wenn die Politik nichts unternimmt, drohen drastische Beitragssatzsteigerungen.

Doch statt die Pflegeversicherung demografiefest zu machen, hat die Politik neue Leistungsansprüche beschlossen. Einen Ausweg aus dem Dilemma steigender Beitragssätze für nachfolgende Generationen bietet der Umstieg auf ein teilweise kapitalgedecktes System, das die Menschen verpflichtet, für die eigene Pflege vorzusorgen.

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Pflege
IW-Nachricht, 21. September 2017

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Die SPD will 30 Prozent höhere Löhne in der Pflege – damit soll ein Pflegenotstand verhindert werden. Doch über die Gehälter bestimmt nicht die Politik. Was am Ende wirklich bezahlt werden kann, entscheiden letztlich die Beitragszahler. mehr

Makroökonomische Effekte einer paritätischen Beitragsfinanzierung
IW policy paper, 23. August 2017

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