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Nach einer Kündigung ersetzt die Arbeitslosenversicherung den Arbeitslosen einen Teil ihres vorherigen Einkommens. Foto: Bundesagentur für Arbeit

Arbeitslose erhalten in der Regel ein Jahr lang 60 Prozent des zuletzt erzielten Nettoeinkommens – wenn sie Kinder haben sogar 67 Prozent. Die Leistungen werden hauptsächlich aus einkommensabhängigen Beiträgen finanziert, die je zur Hälfte die Versicherten und ihre Arbeitgeber aufbringen. Steigt in einer Rezession die Arbeitslosigkeit, wird die Arbeitslosenversicherung durch sinkende Einnahmen und wachsende Ausgaben doppelt belastet. Erholt sich die Beschäftigung wieder, läuft es genau umgekehrt: Die Beitragseinnahmen der Versicherung steigen und die Ausgaben sinken. In Zeiten des Aufschwungs sollte die Bundesagentur für Arbeit, Träger der Arbeitslosenversicherung, daher Rücklagen für künftige Krisen bilden. Auf jeden Fall sollte sie sich von der guten finanziellen Lage nicht dazu verleiten lassen, die Arbeitslosenversicherung mit zusätzlichen Aufgaben wie der öffentlich geförderten Beschäftigung zu überfrachten.

Ansprechpartner

13. April 2017

Frankreich Viel Arbeit für den WahlsiegerArrow

Wen auch immer die Franzosen Anfang Mai zu ihrem neuen Staatsoberhaupt küren – er oder sie steht in jedem Fall vor großen wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und öffentliche Finanzen sind weitere Reformen nötig. mehr auf iwd.de

7. April 2017

Arbeitsmarkt Die Reform des Arbeitslosengelds hat sich bewährtArrow

SPD-Politiker plädieren dafür, das Arbeitslosengeld I unter bestimmten Voraussetzungen länger als bisher zu gewähren. Dabei hat die Kürzung der maximalen Bezugsdauer im Zuge der Hartz-Reformen dazu beigetragen, die Beschäftigungssituation Älterer zu verbessern. Die Argumente für die restriktivere Regelung gelten nach wie vor. mehr auf iwd.de

Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten
Gastbeitrag, 5. April 2017

Michael Hüther auf Tagesspiegel Causa Schulz setzt auf Emotionen statt Fakten Arrow

Kanzlerkandidat Schulz will die Fehler der Agenda 2010 korrigieren. Die Legitimation hierfür zieht er aus einem Einzelschicksal und nicht aus handfesten Beweisen. Mit solchen Vorgehen verlässt Politik trittsicher den Boden der Fakten, schreibt Michael Hüther in einem Debattenbeitrag auf causa.tagesspiegel.de. mehr