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Einkommensverteilung Quelle: Poles Fotolia

Im Gegensatz zu den Markteinkommen ist der Unterschied zwischen den Nettoeinkommen deshalb zuletzt nahezu konstant geblieben. Denn einerseits zahlt der Staat Sozialleistungen wie Kindergeld, Renten, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe. Und andererseits zwackt er Steuern und Sozialabgaben ab – je höher das Einkommen, desto mehr kassiert der Fiskus. Das oberste Zehntel der Einkommensbezieher schultert dabei mehr als die Hälfte der Einkommenssteuerlast. Das untere Fünftel zahlt so gut wie gar keine Lohnsteuer, bezieht aber einen Großteil der staatlichen Transfers.

Immer mehr Umverteilung hat jedoch einen unerwünschten Nebeneffekt. Die Leistungsbereiten werden sich kaum ins Zeug legen, wenn der Staat sie um den Lohn ihrer Arbeit bringt. Nur wenn harte Arbeit und ein Wissensvorsprung belohnt werden, entsteht ein Anreiz, in die eigene Bildung und die der Kinder zu investieren. Letztlich ist auch den Einkommensschwächeren gedient, wenn die Leistungsbereitschaft erhalten bleibt. In einer wachsenden Volkswirtschaft verbessern sich die Einkommensschwächsten auch dann, wenn ihr relativer Anteil am Erwirtschafteten schrumpft. Würgt man jedoch die Leistungsbereitschaft ab, ist der gesamte Wohlstandszuwachs geringer. Die Einkommensschwachen erhalten dann weniger als zuvor, obwohl ihr relativer Anteil steigt.

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Soziale Mobilität
IW-Pressemitteilung, 27. März 2017

Soziale Mobilität Stabiler NiedriglohnsektorArrow

Im Bundestagswahlkampf rücken die Themen Gerechtigkeit und Verteilung wieder stärker in den Blick. Häufig geht es um die Sorge vor sozialem Abstieg und Armutsgefährdung. Doch entgegen vieler Erwartungen zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): Die Zahl der Geringverdiener ist seit Jahren stabil. mehr

Empirische Befunde zur Lohn- und Einkommensmobilität in Deutschland
IW-Trends, 20. März 2017

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Einmal unten – immer unten? Arrow

Die Debatte um die Verteilungsgerechtigkeit wird bisweilen mit großer Schärfe geführt. Darin spielen traditionell Indikatoren zur Ungleichheit eine große Rolle, die in der Regel nur eine Momentaufnahme liefern. Allerdings dürfen auch Kennzahlen zur sozialen Mobilität nicht außer Acht gelassen werden. mehr

Deutschlands Mittelschicht ist stabil – gehören Sie dazu?
Gastbeitrag, 15. März 2017

Michael Hüther auf welt.de Deutschlands Mittelschicht ist stabil – gehören Sie dazu?Arrow

Der deutschen Mittelschicht ergeht es angeblich schlecht: schrumpfen soll sie, erodieren oder gar zerbrechen. Doch ein nüchterner Blick auf die Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt ein anderes Bild. Ein Gastbeitrag IW-Direktor Michael Hüther auf welt.de. mehr