Beruf und Familie

Beruf und Familie

Beruf und Familie lassen sich heute besser miteinander vereinbaren als noch vor einigen Jahren. Dennoch treten vor allem Mütter noch immer häufig im Beruf kürzer, um den Kindern gerecht werden zu können.

Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, und in Führungspositionen sind sie weiterhin selten. Ein Grund ist die noch immer unzureichende Betreuungsinfrastruktur. Obwohl es seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr gibt, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen längst nicht gedeckt. Zudem hat nur ein Drittel aller Grundschüler einen Ganztagsplatz. Die fehlende Nachmittagsbetreuung führt dazu, dass viele Eltern nicht in dem Umfang arbeiten können, wie sie dies möchten.

Neben der Politik können auch die Unternehmen helfen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, etwa indem sie flexible Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause ermöglichen. Viele Unternehmen tun dies bereits aus eigenem Interesse: Familienfreundlichkeit ist ein Mittel, um in Zeiten von Fachkräfteengpässen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Wido Geis

Dr. Wido Geis

Senior Economist für Familienpolitik

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Axel Plünnecke

Prof. Dr. Axel Plünnecke

Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation

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Susanne Seyda

Dr. Susanne Seyda

Senior Economist für Fachkräftesicherung und Weiterbildung

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