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Die mangelnde Kinderbetreuungsinfrastruktur erschwert das Arbeiten mit Familie. Foto: AleksandarNakic/iStock

Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, und in Führungspositionen sind sie weiterhin selten. Ein Grund ist die noch immer unzureichende Betreuungsinfrastruktur. Obwohl es seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr gibt, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen längst nicht gedeckt. Zudem hat nur ein Drittel aller Grundschüler einen Ganztagsplatz. Die fehlende Nachmittagsbetreuung führt dazu, dass viele Eltern nicht in dem Umfang arbeiten können, wie sie dies möchten.

Neben der Politik können auch die Unternehmen helfen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, etwa indem sie flexible Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause ermöglichen. Viele Unternehmen tun dies bereits aus eigenem Interesse: Familienfreundlichkeit ist ein Mittel, um in Zeiten von Fachkräfteengpässen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

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Mütter kehren früher in den Job zurück
IW-Kurzbericht, 23. Juni 2017

Wido Geis Mütter kehren früher in den Job zurückArrow

Zwischen 2006 und 2014 ist der Anteil der Mütter, die im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten, von 34,6 Prozent auf 42,8 Prozent gestiegen, während der Anteil der im ersten Lebensjahr arbeitenden Mütter von 22,5 Prozent auf 8,5 Prozent gesunken ist. Damit hat das Elterngeld sein Ziel erreicht. mehr

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr