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Die mangelnde Kinderbetreuungsinfrastruktur erschwert das Arbeiten mit Familie. Foto: AleksandarNakic/iStock

Fast jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, und in Führungspositionen sind sie weiterhin selten. Ein Grund ist die noch immer unzureichende Betreuungsinfrastruktur. Obwohl es seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr gibt, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen längst nicht gedeckt. Zudem hat nur ein Drittel aller Grundschüler einen Ganztagsplatz. Die fehlende Nachmittagsbetreuung führt dazu, dass viele Eltern nicht in dem Umfang arbeiten können, wie sie dies möchten.

Neben der Politik können auch die Unternehmen helfen, Beruf und Familie miteinander zu verbinden, etwa indem sie flexible Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause ermöglichen. Viele Unternehmen tun dies bereits aus eigenem Interesse: Familienfreundlichkeit ist ein Mittel, um in Zeiten von Fachkräfteengpässen Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Ansprechpartner

18. Oktober 2017

Sarah Pierenkemper Weibliche Flüchtlinge gezielt integrieren Arrow

Die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung – das gilt vor allem für weibliche Flüchtlinge. Denn zu den vielen Aufgaben, die Migranten in Deutschland meistern müssen, kommt für den Großteil der Frauen noch etwas Spezifisches hinzu: die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten. mehr auf iwd.de

Gutachten, 4. Oktober 2017

Wido Geis / Bernhard Koldert / Axel Plünnecke / Michael Thöne Kosten und Nutzen lokaler FamilienzeitpolitikArrow

Zeit ist ein entscheidender Faktor dafür, wie gut das Familienleben gelingt. Kommt es zu Zeitkonflikten und Stress, schadet das nicht nur den betroffenen Personen selbst, sondern belastet die Familie als Ganzes. Zudem führen Zeitkonflikte häufig dazu, dass insbesondere Mütter nicht im von ihnen gewünschten Umfang erwerbstätig werden und ihre berufliche Entwicklung vorantreiben können. mehr

26. Juli 2017

Jörg Schmidt Traditionelle Rollenbilder leben längerArrow

In der Regel reduzieren in Deutschland vor allem Frauen ihre Arbeitszeit. Doch spätestens, wenn eine Führungsposition ansteht, wird häufig Vollzeit gearbeitet. Längere Arbeitszeiten können allerdings zu zeitlichen Konflikten führen, denn Hausarbeit und Betreuungspflichten sind noch immer höchst ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt. mehr auf iwd.de