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Schule

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Das Schulsystem in Deutschland fördert die persönliche und berufliche Entwicklung von Heranwachsenden. In Deutschland gelingt es nicht immer, Schülern eine ausreichende Grundbildung zu vermitteln. Zu viele Abgänger – häufig Einwandererkinder – verlassen die Schule ohne Ausbildungsreife. Danach setzen sich die Probleme fort: Schwache Schüler finden ohne weitere Qualifizierungsmaßnahmen nur schwer einen Ausbildungsplatz und sind später häufig auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Geld könnte sich der Staat sparen, wenn Jugendliche bereits in der Schule stärker gefördert würden. Anstelle von Halbtagsschulen sollten flächendeckend Ganztagsschulen treten. Zudem sollten Schulen eine stärkere Eigenverantwortung für den Bildungserfolg der Schüler übernehmen. Vergleichsarbeiten, Bildungsstandards und eine nach einem Sozialindex differenzierte Bildungsfinanzierung können helfen, einen Ideenwettbewerb zwischen den Schulen zu entfachen.

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Wido Geis-Thöne

Dr. Wido Geis-Thöne

Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen

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Axel Plünnecke

Prof. Dr. Axel Plünnecke

Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation

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