An deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind Dank des Hochschulpaktes viele neue Studienplätze entstanden. Allerdings hat die Ausstattung mit Personal und Lehrmitteln in den MINT-Fächern nicht Schritt gehalten. Auch deshalb brechen viele ihr Studium ab.

Gerade in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik müssen Hochschulen vor dem Hintergrund der Digitalisierung dafür sorgen, dass das Interesse an Studienplätzen hoch bleibt und die Zahl der Studienabbrecher zurückgeht. Weil es dafür viel Personal bedarf, sollten MINT-Fächer im Rahmen des Hochschulpakts besonders gefördert werden. Damit die Hochschulen einen Anreiz haben, die Abbrecherzahlen zu senken, sollten die Hochschulpaktmittel allerdings erst dann fließen, wenn Studenten ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Sozialverträgliche Studiengebühren könnten ebenfalls zur Vermeidung von Studienabbrüchen beitragen, indem sie personalintensive Praxisprojekte und Übungsseminare finanzieren können.

Christiane Konegen-Grenier

Christiane Konegen-Grenier

Senior Researcher für Bildung

Tel0221 4981-721

MailKonegen-Grenier@iwkoeln.de

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