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Fachkräfte Quelle: michaeljung - Fotolia

Einerseits hapert es am Nachwuchs, weil der demografische Wandel die Jahrgänge ausdünnt und Studienanfänger lieber andere Fächer wählen. Andererseits steigt der Bedarf an qualifiziertem Personal, weil die Unternehmen immer wissensintensiver arbeiten, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Der Fachkräftemangel hemmt Produktion und Entwicklung und kostet jährlich Milliardensummen.

Die Unternehmen locken die raren Bewerber mit hohen Löhnen und bilden verstärkt eigene Leute fort. Doch alleine kann die Wirtschaft den Mangel nicht beheben. Die Hochschulen müssen mehr Techniker ausbilden. Eine größere Bedeutung technischer Fächer an Schulen könnte zudem das Interesse gerade auch der Mädchen wecken. Nicht zuletzt müssen die Länder verstärkt in die Hochschulen investieren. Gegenwärtig brechen zu viele MINT-Studenten das Studium ab, weil die Bedingungen schlecht sind. All diese Maßnahmen sind teuer, würden sich aber auf lange Sicht auch für den Staat auszahlen, weil Absolventen dieser Studiengänge meist gute Steuerzahler sind.

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Zukunft gestalten mit altersheterogenen Belegschaften
IW-Kurzbericht, 10. Oktober 2017

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Zukunft gestalten mit altersheterogenen BelegschaftenArrow

Die Altersstruktur der Beschäftigten in deutschen Unternehmen folgt dem demografischen Trend in der Bevölkerung. Nicht nur das durchschnittliche Alter der Belegschaften nimmt zu, sondern auch ihre Heterogenität. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung stellt dies neue Anforderungen an eine vorausschauende Personalpolitik. mehr

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de