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Die Unternehmen müssen sich intensiver um die knapper werdenden Fachkräfte bemühen. Foto: sturti/iStock

Mit der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung altern auch die Belegschaften und der Wirtschaft stehen weniger nachrückende Kräfte zur Verfügung. Deshalb müssen sich die Unternehmen intensiver um die knapper werdenden Fachkräfte bemühen. Gerade unter Frauen gibt es noch ungenutzte Potenziale, denn in Deutschland sind sie seltener erwerbstätig als in vielen anderen Ländern.

Der Mangel an frisch ausgebildeten Mitarbeitern bedeutet für die betriebliche Personalpolitik, dass die Belegschaften verstärkt weitergebildet werden müssen, um den Wissensstand hoch zu halten. Damit die Mitarbeiter motiviert und produktiv bis zum Rentenalter arbeiten können, ist eine lebenszyklusorientierte Personalpolitik von zentraler Bedeutung.

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28. März 2017

Arbeitszeiten Geld ist wichtiger als FlexibilitätArrow

Unternehmen sind bereits heute flexibel, wenn es um die Wünsche der Mitarbeiter zur Gestaltung der Arbeitszeit geht. Das zeigen neue Studien im Auftrag von Gesamtmetall. Dennoch ist es insbesondere nach Ansicht der Firmen Zeit für ein neues Arbeitszeitgesetz, das den heutigen Rahmenbedingungen in der Wirtschaft Rechnung trägt. mehr auf iwd.de

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr