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Der Gesetzgeber nimmt die Unternehmen in die Pflicht. Foto: Francesco83/Fotolia

Um trotz aller Schwierigkeiten möglichst vielen Betroffenen eine Teilhabe am Berufsleben zu ermöglichen, nimmt der Gesetzgeber die Unternehmen in die Pflicht. Firmen mit 20 und mehr Beschäftigten müssen 5 Prozent der Arbeitsplätze mit behinderten Menschen besetzen. Erfüllt ein Unternehmen diese Quote nicht, wird für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe fällig. Insgesamt kommt auf diesem Weg jährlich etwa eine halbe Milliarde Euro zusammen. Das Geld dient wiederum der beruflichen Integration Behinderter.

Manche Unternehmen scheuen eine Einstellung behinderter Menschen, weil sie deren Leistungsfähigkeit nicht einschätzen können. Auch der besondere Kündigungsschutz und der Anspruch auf Zusatzurlaub erweist sich oft als Hürde. Das größte Problem stellt allerdings noch immer der Mangel an Informationen dar. Diesen hilft das vom Bundesarbeitsministerium geförderte REHADAT zu beheben. Das Projekt bündelt Informationen für die Praxis der beruflichen Integration und klärt über Möglichkeiten und Chancen der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen auf. Die Angaben zu technischen Hilfsmitteln sind auch in das europäische Netzwerk EASTIN eingebunden.

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Beschäftigte mit Behinderung
IW-Nachricht, 3. Mai 2017

Beschäftigte mit Behinderung Quote fast erfüllt Arrow

Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2015 über eine Million Menschen mit Behinderung beschäftigt. Die gesetzliche Quote von 5 Prozent haben sie damit nur knapp verfehlt. Dabei würden viele Firmen gerne mehr leisten – wissen aber nicht genau, wie. mehr

IW-Analyse, 6. März 2017

Christoph Metzler / Susanne Seyda / Luisa Wallossek / Dirk Werner Menschen mit Behinderung in der betrieblichen AusbildungArrow

Angesichts der demografischen Entwicklung und der deutlich gestiegenen Studierneigung stellt sich die Frage, wie in Zukunft eine ausreichende Zahl an Nachwuchskräften gewonnen werden kann. Damit rückt auch das Potenzial von Jugendlichen mit Behinderung stärker in den Fokus. mehr